Weil sie ihn nicht akzeptierte: Jugendlicher stach 35 Mal zu

Als sie sich am frühen Morgen in der Wohnung begegneten, soll der Jugendliche plötzlich zugestochen haben (Symbolbild).
Als sie sich am frühen Morgen in der Wohnung begegneten, soll der Jugendliche plötzlich zugestochen haben (Symbolbild).  © DPA

Halle (Saale) - Ein Jugendlicher aus Halle wandert wegen eines brutalen Angriffs auf die Mutter seiner Freundin ins Gefängnis. Er hatte die Frau mit einem Messer angegriffen und 35 Mal auf sie eingestochen.

Das Landgericht Halle verurteilte den 17-Jährigen wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Er muss eine Jugendstrafe von fünf Jahren und neun Monaten absitzen.

Wie das Gericht mitteilte, soll sich die brutale Tat am Morgen des 7. Novembers vergangenen Jahres abgespielt haben.

Demnach hatte der 17-Jährige bei seiner Freundin übernachtet. Als er frühmorgens in der Wohnung der Familie auf die Mutter traf, stach er plötzlich zu.

Mit einem Messer mit einer 15 Zentimeter langen Klinge soll er ganze 35 Mal auf die völlig überraschte Frau eingestochen haben.

Sie erlitt lebensgefährliche Stich- und Schnittverletzungen im Gesicht, am Hals sowie am Oberkörper und Gesäß. Nur weil sie sofort auf eine Intensivstation kam, überlebte die Frau den Angriff.

Der Grund für das brutale Verbrechen soll die Beziehung des Jugendlichen zur damals 16-jährigen Tochter des Opfers sein. Die Frau habe die Beziehung zwischen den beiden nicht akzeptiert, so die Anklage. Deshalb habe der 17-Jährige im Vorfeld mehrfach gesagt, er werde sie umbringen.

Der Jugendliche selbst hatte sich bis zur Anklageerhebung nicht zu den Vorwürfen geäußert.


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