175-Kilo-Mutter ist Enttäuschung für ihre Kinder, dann halbiert sie ihr Gewicht

Oklahoma (USA) - Ihr Leben wurde immer demütigender: Megan McCormack aus Oklahoma konnte zunehmend weniger mit ihren zwei Söhnen machen, geriet regelmäßig in Situationen, die sie vor Scham im Boden versinken ließen.

Megan McCormack vor ihrer Transformation.
Megan McCormack vor ihrer Transformation.  © Facebook/Screenshots/Megan McCormack

2013 wurde es besonders peinlich für die 175-Kilo-Frau. "Ich nahm einen Flug und musste mir dort eine Sicherheitsgurt-Verlängerung geben lassen. Es war schrecklich und der peinlichste Moment meines Lebens. Ich war beschämt", so McCormack im Gespräch mit dem "Daily Star".

Die Apothekerin beschloss damals das Problem selbst in die Hand zu nehmen und verordnete sich eine Diät. Immerhin 54 Kilogramm nahm sie 2013 ab, nur um kurz darauf fast 30 Kilo wieder zuzunehmen.

Für ihre Kinder wurde Megan McCormack zu einer immer größeren Enttäuschung, konnte mit ihnen viel weniger machen, als sie wollten. Vergnügungsparks mied sie, weil sie nicht in die Achterbahnen passte, in Restaurants schämte sich die allein erziehende Mutter, weil die Stühle zu klein für sie ausfielen.

2018 wollte die Amerikanerin dann endlich einen Schlussstrich ziehen und legte sich am 26. Dezember unters Messer, um sich den Magen verkleinern zu lassen.

Megan McCormack fühlt sich heute besser als je zuvor

So sieht Megan McCormack heute aus.
So sieht Megan McCormack heute aus.  © Facebook/Screenshots/Megan McCormack

"Ich hatte immer das Gefühl, es sei eine Abkürzung und jetzt weiß ich, dass es nicht so ist. Wenn du die Arbeit nicht machst, ändert sich nichts", erzählte sie im Gespräch mit dem "Daily Star".

Megan McCormack stellte ihre Ernährung um, die bis dahin überwiegend aus zahlreichen Süßigkeiten und Chips bestanden hatte. Außerdem zwang sie sich dazu fünfmal pro Woche zu trainieren.

"Das Fitnessstudio ist jetzt mein glücklicher Ort, der mich vom Trinken, Rauchen und Essen abhält... Wenn ich nicht ins Fitnessstudio gehe, laufe ich zu Hause ein oder zwei Kilometer und hebe dann ungefähr viermal pro Woche Gewichte. Ich mache ungefähr ein- bis dreimal pro Woche Cardio."

Heute fühlt sich Megan McCormack besser als je zuvor und liebt ihren neuen nur noch 73 Kilo schweren Körper und die Auswirkungen, die er auf ihre Kinder hat.

Sie sagte: "Vor der Operation hatten die Jungen mit mir darüber gesprochen, dass sie nicht in einen örtlichen Vergnügungs- oder Wasserpark gehen konnten. Ich fühlte mich so schuldig... Es ist eine so einfache Bitte und ich fühlte mich wirklich schuldig, aber wir sind in diesem Sommer in einen Wasserpark gegangen."

Und weiter: "Mein ältester Sohn ist absolut bezaubernd. Als er mich zum ersten Mal umarmte und seine Hände berühren konnte, sah er mich an und rief 'Mama! Ich kann meine Arme um dich wickeln!'"

Bleibt der Amerikanerin zu wünschen, dass der Jojo-Effekt nicht doch noch einmal zuschlägt. Sie wird dafür vermutlich viel Disziplin brauchen.

Titelfoto: Facebook/Screenshots/Megan McCormack

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