Nach tödlichem Kopfschuss sucht die ganze Welt nach diesem Mann

Berlin - Am 6. Mai 1999 soll der mittlerweile 67-jährige Vladimir Svintkovski den Medikamentenhändler Piotr Blumenstock in Berlin-Zehlendorf mit einem Kopfschuss getötet haben. Nun sucht das Landeskriminalamt zusammen mit der Staatsanwaltschaft Berlin den mutmaßlichen Mörder per internationalen Haftbefehl.

Aufnahmen aus den 90er Jahren: Vladimir Svintkovski im Porträt.
Aufnahmen aus den 90er Jahren: Vladimir Svintkovski im Porträt.

Die Suche nach dem polnischen Staatsbürger mit russischen Wurzeln könnte sich als besonders schwierig herausstellen. Laut Polizei gilt der Mann als Verwandlungskünstler, trägt regelmäßig verschiedene Perücken und verändert stetig sein Barthaar.

Zudem wird dem Gesuchten zugetraut, dass er mithilfe von plastischer Chirurgie auch sein Gesicht verändert haben könnte. Somit könnte er nun deutlich jünger aussehen.

In der Vergangenheit nutzte der Tatverdächtige eine Vielzahl von Aliaspersonalien, sodass auch davon ausgegangen werden muss, dass er unter hier nicht bekannten Personalien lebt, warnt die Polizei.

Die Bilder, die im Zusammenhang des internationalen Haftbefehls veröffentlicht wurden, stammen aus den 1990er Jahren. Markante Merkmale, wie seine roten Haare und der Bart sollten mittlerweile erblasst oder ergraut sein.

Vladimir Svintkovski ist ungefähr 176 cm groß und spricht mehrere Sprachen, darunter Deutsch, Polnisch und Russisch.

10.000 Euro Belohung ausgesetzt

Die Ermittler fragen:

  • Wer kennt Vladimir Svintkovski und kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
  • Wer kann Angaben zu Kontaktpersonen des Svintkovski machen?
  • Wer kennt Orte, an denen der Gesuchte verkehrt oder verkehrt hatte?

Für Hinweise zur Gewinnung von Beweismitteln, die zur Aufklärung der Straftat führen, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 10.000,- Euro (Zehntausend Euro) ausgelobt.

Die Belohnung ist ausschließlich für Personen aus der Bevölkerung bestimmt, nicht für solche, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Personen, die an der Tat beteiligt waren, sind von einer Zuteilung der Belohnung ausgeschlossen. Die Verteilung der Belohnung findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt.

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664-973209, per Fax unter der Nummer (030) 4664-973299, per E-Mail fahndung-blume@polizei.berlin.de oder auch jede andere Polizeidienststelle.

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