Nach Evakuierung und Verkehrs-Chaos: 250-Kilo-Weltkriegsbombe entschärft

Potsdam - Nachdem am Montag in Potsdam ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden ist, wird die Bombe nun am Donnerstag entschärft.

Für die Entschärfung müssen erneut 3000 Anwohner ihre Häuser verlassen.
Für die Entschärfung müssen erneut 3000 Anwohner ihre Häuser verlassen.  © DPA

Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe war auf dem Gelände des ehemaligen Straßenbahndepots entdeckt worden (TAG24 berichtete). Rund um den Fundort wird ein 800 Meter großer Sperrkreis eingerichtet.

Bis 8 Uhr müssen etwa 3000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Betroffen sind unter anderem auch die Staatskanzlei und mehrere Ministerien. 300 Helfer werden den Sperrkreis räumen.

Mit Beeinträchtigungen von Straßenbahnen, Bussen und im Regionalverkehr muss gerechnet werden.

Erst Anfang August war am gleichen Ort eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Sie musste kontrolliert gesprengt werden (TAG24 berichtete).

Update, 11.59 Uhr:

Die 250 Kilogramm schwere Bombe Weltkriegsbombe in Potsdam ist am Donnerstag entschärft worden.

Um 11.41 Uhr meldete Sprengmeister Mike Schwitzke Vollzug, wie Stadtsprecher Jan Brunzlow sagte. Es habe keine besonderen Vorkommnisse gegeben.

Der Sperrkreis könne aber noch nicht aufgehoben werden, da der Zünder des Blindgängers englischer Bauart noch vor Ort unschädlich gemacht werde.

Update, 10.52 Uhr:

Rund 3000 Menschen haben am Donnerstagvormittag den Sperrkreis um eine in Potsdam entdeckte Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg verlassen.

Der Sprengmeister konnte mit seiner Arbeit beginnen, wie Stadtsprecher Jan Brunzlow sagte.

Etwa 215 Bewohner eines Pflegeheimes wurden - unterstützt von 300 Helfern - für die Dauer der Entschärfung in anderen Einrichtungen untergebracht. Weitere 25 ältere und gehbehinderte Menschen, die aus eigenen Kräften nicht ihre Wohnungen verlassen konnten, hatten sich im Vorfeld gemeldet.

Der Sperrkreis um den Fundort des Blindgängers betrug 800 Meter. Straßenbahnen. Busse und Züge im Regionalverkehr fuhren seit etwa 10 Uhr nicht mehr durch den Bereich.

Titelfoto: DPA


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