40 Euro pro Quadratmeter: Welcher Student kann sich das bitte leisten?

Die Suche nach einer preiswerten Bude wird für Studenten in Berlin immer schwieriger.
Die Suche nach einer preiswerten Bude wird für Studenten in Berlin immer schwieriger.  © DPA

Berlin – Am Frankfurter Tor in Friedrichshain eröffnet ein Appartementhaus für Studenten. Doch von einem klassischen Studentenwohnheim ist es weit entfernt. Das zeigt allein ein Blick auf die Mietpreise.

Mitten im angesagten Kiez wurden aus einem alten Bürohaus das "Neon Wood". Minimalistisch Appartements sollen an Studenten vermietet werden. Sie sind 18 bis 35 Quadratmeter groß, verfügen in der Regel über ein Doppelbett, Kleiderschrank, Tisch, Küche und Bad. Geworben wird außerdem mit Balkon, Terrasse oder "bodentiefen Fenstern".

Wer dort wohnen will, muss aber sein studentisches Budget weit ausreizen. Das preiswerteste Appartement kostet 635 Euro (für 18 Quadratmeter). Wer daran eine Terrasse haben will, zahlt 725 Euro, das sind knapp 40 pro Quadratmeter. Alle, die es etwas größer mögen, bekommen 35 Quadratmeter für 925 Euro.

Dabei beträgt der BAFöG-Höchstsatz in Deutschland gerade Mal 670 Euro. Das Durchschnittseinkommen von Studenten liegt laut einer aktuellen Studie des Deutschen Studentenwerks zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland bei 918 Euro monatlich.

Im Preis inbegriffen sind aber immerhin ein Waschsalon, High Speed Internet und eine Lobby, in der sich die Bewohner zum Konsole- oder Billard-Spielen treffen können. Na dann...

Titelfoto: DPA


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