Grundschule stürzt ein: Sieben tote Kinder und dutzende Verletzte

Nairobi (Kenia) - Am Montagmorgen ist eine Schule in Nairobi eingestürzt. Dabei wurden mindestens sieben Kinder getötet und über 50 weitere verletzt.

Die Schule gleicht einem Trümmerfeld.
Die Schule gleicht einem Trümmerfeld.  © Screenshot/Twitter/_senerbaris

Der Unterricht begann gerade, da ereignete sich das schreckliche Unglück: In der kenianischen Hauptstadt Nairobi ist eine zweistöckige Grundschule eingestürzt und hat dabei mindestens sieben Schüler getötet.

Weitere 57 sollen verletzt in Krankenhäuser gebracht worden sein.

Besonders dramatisch: Krankenwagen haben laut Deutscher Presse-Agentur über 1,5 Stunden zu dem Unglücksort gebraucht. Die meisten Kinder sollen deshalb mit Motorrädern von Nachbarn abtransportiert worden sein.

In Trümmern wird auch jetzt noch nach Kindern gesucht.

Als Ursache für die Katastrophe gelten nach ersten Informationen Bauarbeiten in dem Viertel. Sie sollen die Struktur im Boden geschwächt haben, woraufhin die Last des Schulgebäudes zu groß wurde und der Boden nachgab.

Die Regierung warnt laut The Sun immer wieder vor einstürzenden Gebäuden. Schwarzbau ist in der Region ein großes Problem. 30.000 bis 40.000 illegale Bauten soll es laut der Regierung in Nairobi geben.

In der Schule, die zu weiten Teilen nur aus Holz und Wellblechen gebaut worden sein soll, lernten 800 Kinder.

Die Regierung Kenias versprach noch am Morgen, die Behandlungskosten der verletzten Kinder zu übernehmen und umfassende Untersuchungen zum Unglück einzuleiten.

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