Bayern-Zugang Vidal zeigt sich geläutert nach Ferrari-Crash

Diesen nagelneuen Ferrari hatte Vidal unter Alkoholeinfluss zu Schrott gefahren.
Diesen nagelneuen Ferrari hatte Vidal unter Alkoholeinfluss zu Schrott gefahren.

Der künftige Bayern-Profi Arturo Vidal hat in seiner Heimat Chile Auflagen nach seinem schweren Autounfall vom 16. Juni erfüllt. Zuletzt übergab der 28-Jährige ein signiertes Trikot der Fußball-Nationalelf an Feuerwehrleute.

Unter Alkoholeinfluss hatte er am 16. Juni seinen nagelneuen Ferrari während eines spielfreien Tages bei der Copa América nach einem Casino-Besuch zu Schrott gefahren und noch ein anderes Auto von der Straße geholt.

Vidal war damals mit 1,3 Promille unterwegs. Verletzt wurde trotz des enormen Blechschadens niemand.

Über Nacht blieb Vidal damals in Polizeigewahrsam - trotzdem holte Chile, angeführt vom Mittelfeld-Star, anschließend daheim erstmals den Titel bei der Südamerika-Meisterschaft. Um einen Prozess in Chile zu vermeiden, musste Vidal nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft eine Reihe von Auflagen erfüllen - so darf er zwei Jahre in Chile kein Auto fahren.

Vidal wechselt zur neuen Saison von Juventus Turin zum FC Bayern München.
Vidal wechselt zur neuen Saison von Juventus Turin zum FC Bayern München.

Als eine weitere Auflage entschuldigte sich der ehemalige Leverkusener und bisherige Spieler von Juventus Turin schon vor zwei Wochen öffentlich bei der Polizei für respektloses Verhalten gegenüber den Beamten nach dem Crash.

"Ich bitte alle Polizisten in Chile um Entschuldigung", sagte er unter anderem. So etwas werde ihm nie wieder passieren.

Ferner musste er 100 Sportanzüge für Kinder einer Schule spenden; in Sozialzentren für Minderjährige berichtete er zudem von seiner schweren Kindheit und versuchte die Jugendlichen zu motivieren, den richtigen Weg einzuschlagen.

Bei Twitter zeigte er die Übergabe des Trikots an die Feuerwehr (re.) und ein Gruppenbild mit Jugendlichen, für die er eine Motivationsrede hielt.
Bei Twitter zeigte er die Übergabe des Trikots an die Feuerwehr (re.) und ein Gruppenbild mit Jugendlichen, für die er eine Motivationsrede hielt.


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