CFC-Neuzugang Jopek: "Da kommt hoffentlich noch mehr"

Das Lachen ist zurückgekehrt: Björn Jopek stand nach Verletzungspause gegen Nürnberg erstmals wieder auf dem Platz. Links Philip Türpitz.
Das Lachen ist zurückgekehrt: Björn Jopek stand nach Verletzungspause gegen Nürnberg erstmals wieder auf dem Platz. Links Philip Türpitz.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Lange Zeit hatte CFC-Neuzugang Björn Jopek das (Verletzungs-)Pech an den Füßen kleben. "Das bin ich mittlerweile leider fast schon gewöhnt", sagt der gebürtige Berliner.

Doch er hat sich gerade noch rechtzeitig in Schwung gebracht. Obwohl er erst drei Tage zuvor ins Mannschaftstraining eingestiegen war, stand Jopek gegen Nürnberg in der Anfangself!

"Wir hatten die besseren Torchancen und hätten dieses Duell durchaus gewinnen können. Aber wenn man gegen einen Zweitligisten 1:1 spielt, kann man zufrieden sein", so Jopek.

Von seiner schnellen Rückkehr war der Mittelfeldspieler selbst überrascht. "Eigentlich wurde nach meiner Knieverletzung von zwei Wochen Pause gesprochen. Ich konnte am Donnerstag wieder schmerzfrei trainieren. Es scheint nicht so schlimm gewesen zu sein, wie zunächst angenommen."

Björn Jopek (re.) soll mit seinem Spielwitz die Offensive beleben. Der Berliner kann aber auch rustikal zupacken, wie hier gegen Nürnbergs Ondrej Petrak.
Björn Jopek (re.) soll mit seinem Spielwitz die Offensive beleben. Der Berliner kann aber auch rustikal zupacken, wie hier gegen Nürnbergs Ondrej Petrak.

Zur Halbzeitpause nahm Trainer Sven Köhler den 22-Jährigen vom Platz. „Eine bewusste Entscheidung. Wir wollten nicht riskieren, dass sich Björn erneut verletzt, wenn er müde wird.“Jopek war froh, dass er endlich wieder spielen konnte. „Ich habe aber auch gemerkt, dass ich ganz schön Rost angesetzt habe. Ich bin schwer reingekommen, mit der Zeit wurde es dann besser. Aber da kommt hoffentlich noch bisschen mehr.“

Das hofft auch sein Trainer, der Jopek durchaus in der Stammelf sieht. „Wenn ich meine Leistung bringe, werde ich auf meine Einsätze kommen“, sagt Jopek und ergänzt:

„Wir sind dieses Jahr im zentralen Mittelfeld ziemlich variabel. Da wird jeder Spieler seine Pausen und Einsätze bekommen. Je nach Gegner können wir mal offensiver, mal defensiver agieren. Das wird der Trainer schon machen.“

Fotos: Picture Point


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