So läuft der 13. Februar in Dresden

Die Menschenkette als Symbol soll auch in diesem Jahr die Dresdner Innenstadt gegen rechte Ideologien schützen.
Die Menschenkette als Symbol soll auch in diesem Jahr die Dresdner Innenstadt gegen rechte Ideologien schützen.

Dresden - Am Sonnabend gedenkt Dresden der Bombardierung der Landeshauptstadt kurz vor Kriegsende 1945. Das sind die wichtigsten Fakten.

• Ein durch die Stadt veranstaltetes Gedenken auf dem Heidefriedhof findet nicht statt. Stattdessen wurde die Zeremonie von Bürgern organisiert (10 Uhr).

• Die AfD organisiert eine Gedenkveranstaltung samt Kranzniederlegung auf dem Altmarkt (13 Uhr).

• 14.30 Uhr findet der Mahngang „Täterspuren“, 18.15 Uhr der Mahngang „Dresdner Gedenkweg“ statt.

• Die Menschenkette schützt erstmals auch den Theaterplatz symbolisch gegen rechtes Gedankengut. Los geht es 17.15 Uhr, ab 18 Uhr soll sich die Kette schließen. Vertreter nahezu aller Parteien rufen zur Teilnahme auf.

• OB Dirk Hilbert (44, FDP) nimmt an der Gedenkveranstaltung auf dem St.Pauli-Friedhof (10 Uhr), an der Bürgerbegegnung in der Frauenkirche (ab 13 Uhr), an der Menschenkette (Auftakt 17.15 Uhr am Hietzigbrunnen) und am Gedenkzug der Frauenkirchen-Gesellschaft (19.15 Uhr) teil.

• Große Nazi-Aufmärsche sind für Samstag nicht zu erwarten.

Eine rechte Gruppierung hat für Freitagabend einen Aufzug von Leuben nach Prohlis (200 Teilnehmer) angemeldet. Eine Gegendemo wird vorbereitet.

So soll die Menschenkette verlaufen. Zudem sind viele weitere Veranstaltungen geplant.
So soll die Menschenkette verlaufen. Zudem sind viele weitere Veranstaltungen geplant.

Fotos: dpa/Hendrik Schmidt, LHS Dresden


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