Polizei befürchtet Zunahme von sexuellen Übergriffen in Schwimmbädern

Schwimmbad - Symbolbild
Schwimmbad - Symbolbild

Düsseldorf - Schwimmbäder sind vor allem im Sommer ein Ort der Abkühlung und der Erholung. Doch diese Nachricht trübt die Freibad-Laune: So enthüllt eine interne E-Mail der Düsseldorfer Polizei, dass die Zahl sexueller Übergriffe in Schwimmbädern zunimmt.

Gegenüber der Bild-Zeitung wurde das Dokument bereits offiziell bestätigt. Auch wenn das Papier offiziell keine Zahlen nennt, macht der Inhalt doch sehr nachdenklich, weil vor allem Kinder immer mehr Opfer solcher Übergriffe werden.

"Das KK 12 stellte dar, dass die Sexualstraftaten einen enormen Anstieg verzeichnen. Insbesondere die Tatbestände Vergewaltigung und sexueller Missbrauch von Kindern in den Badeanstalten schlagen hier ins Gewicht.“

Für die Polizei wird die Aufdeckung der Verdachtsfälle dadurch erschwert, da die Vorfälle von Männergruppen statt von Einzelpersonen begangen werden.

Die bereits Mitte Juni versendete E-Mail gibt den Polizisten daher Tipps bei der Aufdeckung und Vorbeugung der Vorfälle.

So sollen die Beamten Bilder anfertigen, auf die Sprache der Verdächtigen achten und deren in Dokumenten angegebenen Wohnort auch tatsächlich kontrollieren.

Foto: dpa


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