Eislöwen gehen in Bremerhaven unter

Die Eislöwen bekamen in Bremerhaven eine deftige 2:5-Klatsche.
Die Eislöwen bekamen in Bremerhaven eine deftige 2:5-Klatsche.

Von Enrico Lucke

Bremerhaven - Ein sprachloser Trainer, zwei schwache Drittel: Die Dresdner Eislöwen gingen bei den Fischtown Pinguins an der Nordsee klar mit 2:5 (0:2, 0:2, 2:1) baden.

Für den kuriosesten Moment im Spiel sorgte Bill Stewart. Der Eislöwen-Dompteur nahm bei Stand von 0:2 (Tim Miller/11., Marian Dejdar 18.) gleich zu Beginn des Mitteldrittels eine Auszeit. In den 30 Sekunden sprach der 58-Jährige kein Wort.

Normalerweise gibt‘s neue taktische Anweisungen, um die Ordnung auf dem Eis herzustellen. Doch Stewart schwieg. „Das war gut“, meinte er nach der Partie mit einem verschmitztem Lächeln. „Manchmal ist weniger mehr.“

Diesmal nicht, denn geholfen hat die Aktion nicht. Nur wenig später herrschte wieder Chaos vorm Dresdner Tor und Pawel Dronia (23.) netzte zum 0:3 ein. Cody Laml (30.) baute diese Führung aus.

Die Löwen kamen zwar durch Teemu Rinkinen (49.) und Harrison Reed (59.) heran, aber Dejdar (60.) machte die verdiente Niederlage perfekt.

Stewart: „Mein Team hat im ersten Drittel gut geschlafen, Bremerhaven Druck gemacht. Ich bin nicht zufrieden.“

Fotos: hansepixx.de/Sven Peter


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0