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So nimmst Du nach der Schwangerschaft schnell wieder ab!

Nach der Geburt haben viele Frauen ein Problem: Die Hosen vom letzten Jahr kneifen. Mit dem richtigen Ernährungs- und Sportprogramm ist die Figur schnell wieder in Form gebracht.
Der Natur zum Trotze trainieren Models hart, um nach der Geburt schnell wieder schlank zu sein.
Der Natur zum Trotze trainieren Models hart, um nach der Geburt schnell wieder schlank zu sein.

Dresden - Heidi Klum, Keira Knightley und Jessica Biel machen es mit ihren After-Baby-Bodys vor und Ottonormalfrau versucht es nachzumachen, meist ohne allzu großen Erfolg – gemeint ist natürlich, es nach der Geburt des Kindes, schnell wieder zu einer schlanken und straffen Linie zu finden.

Shakira präsentiert sich bereits drei Wochen nach der Geburt mit ihrem altbekannten Traumkörper - Photoshop-Fake oder doch die Arbeit eines guten Personal-Trainers? So oder so lässt der Anblick der schlanken und straffen Stars kurz nach der Entbindung viele frischgebackene Mütter verzweifeln.

Im normalen Leben, zwischen schlaflosen Nächten, einem sich auftürmenden Haushalt und der ständigen Fürsorge für das neue Familienmitglied ist es nämlich gar nicht so einfach, die Zeit für Sport und gesunde Ernährung zu finden.

Der folgende Beitrag erklärt in drei Schritten, wie sich der weibliche Körper während der Schwangerschaft verändert, in welchem Rahmen eine Gewichtszunahme völlig normal und sogar gesund ist und wie schnell die Pfunde nach der Geburt wirklich purzeln sollten. Zudem werden hilfreiche Tipps rund um sportliche Aktivitäten und eine gesunde Ernährungsweise gegeben.

1. Wie sich der Körper während der Schwangerschaft und durch die Geburt verändert

Die Schwangerschaft ist eine intensive Zeit für jede Frau, in welcher sich ihr Körper stark verändert.

Auch die Geburt ist ein wundervolles Erlebnis, jedoch ebenfalls eine echte Herausforderung. Jede Frau reagiert anders auf die Freuden und Belastungen von Schwangerschaft und Niederkunft. Immer auch bringen Schwangerschaft und Geburt psychische Veränderungen mit sich. Die eine Frau fühlt sich munter und euphorisch, die andere unausgeglichen und zerschlagen.

Im Folgenden soll sich jedoch den körperlichen Auswirkungen von Schwangerschaft und Geburt zugewendet werden. Wie viel nehmen Frauen normalerweise während der Schwangerschaft zu? Welche körperlichen Veränderungen treten auf und welche davon sind dauerhaft? Wie die nachstehende Statistik zeigt, sorgen sich die meisten Frauen wegen der Gewichtsveränderungen in der Schwangerschaft.

WIEVIEL GEWICHTSZUNAHME IST NORMAL UND WIE SCHNELL VERSCHWINDEN DIE KILOS WIEDER?

Die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft macht vielen Frau zu schaffen.
Die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft macht vielen Frau zu schaffen.

Eine australische Studie zeigt auf, dass die meisten Frauen nicht wissen, welche Gewichtszunahme während der Schwangerschaft normal, beziehungsweise empfehlenswert ist.

So nehmen einige Frauen zu wenig zu, während anderer ihre eigene Gesundheit und die ihres Kindes gefährden, indem sie während der Schwangerschaft deutlich zu viel Gewicht zulegen. Ein großer Risikofaktor für eine übermäßige Gewichtszunahme während der Schwangerschaft ist bereits bestehendes starkes Übergewicht.

Ebenfalls einer zu starken Gewichtszunahme zuträglich, ist der weitverbreitete Irrtum, eine Schwangere müsse ab sofort für zwei essen. Schließlich sollte eine ausgewogene und gesunde Ernährung angestrebt werden und nicht etwa die Aufnahme von doppelt so viel Kalorien pro Tag.

Vom BMI hängt es ab, wie viel Kilo eine Frau in der Schwangerschaft zunehmen sollte.
Vom BMI hängt es ab, wie viel Kilo eine Frau in der Schwangerschaft zunehmen sollte.

Doch wie viel Gewichtszunahme während der Schwangerschaft ist denn nun empfehlenswert?

Hierzu ist es sinnvoll, sich den eigenen Body-Maß-Index vor der Schwangerschaft anzuschauen. Von ihm hängt es ab, ob und wenn ja, wie viel eine werdende Mutter zunehmen sollte.

Grundsätzlich gilt: Je höher der BMI, desto weniger sollte die Frau während der Schwangerschaft zunehmen. Ein gesunder BMI liegt zwischen 18,5 und 24,9. Frauen mit diesem BMI wird empfohlen, zwischen 11,5 und 16 Kilogramm zuzunehmen, so ein Beitrag des Portals zentrum-der-gesundheit.de.

Andere Quellen sprechen von acht bis zehn Kilo. Frauen mit einem BMI von unter 18 sollten sogar 20 Kilo zunehmen. All jene mit einem BMI von über 30 jedoch höchsten zehn Kilo.

Stillen hilft die Schwangerschaftskilos loszuwerden.
Stillen hilft die Schwangerschaftskilos loszuwerden.

Stellt sich die Frage, wodurch sich diese Gewichtszunahme überhaupt ergibt, schließlich macht das ungeborene Kind zum Ende der Schwangerschaft meist nur 3,5 Kilo Gewicht aus.

Die restlichen Kilos ergeben sich unter anderem aus:

  • der Plazenta
  • dem erhöhten Blutvolumen der Mutter
  • dem Fruchtwasser
  • der vergrößerten Gebärmutter
  • der Wassereinlagerungen der Schwangeren

Darüber hinaus lagert der Körper von Schwangeren vermehrt Fett ein, um sich auf die Strapazen der Geburt vorzubereiten und, um während der Stillzeit genügend Ressourcen zur Verfügung zu haben.

Wie schnell nach der Geburt verschwinden die Schwangerschaftspfunde? Grundsätzlich gilt, dass es eine ganze Weile dauern kann, bis das Ausgangsgewicht vor der Schwangerschaft wieder erreicht ist. Gerade in den ersten Tagen nach der Geburt nehmen Frauen jedoch schnell ab.

Zum einen scheidet der Körper die überflüssigen Wassereinlagerungen wieder aus, zum anderen wird das Blutvolumen wieder reduziert und die Gebärmutter zieht sich zusammen. Doch im Anschluss daran nehmen die meisten Frauen nur langsam ab, denn der Körper speichert die Fettdepots aus der Schwangerschaft, um diese für das Stillen zu nutzen.

Frauen, welche mehr als sechs Monate stillen, stellen meist fest, dass die überschüssigen Pfunde wie von selbst zu schmelzen scheinen. Wer hingegen nur kurz oder gar nicht stillt, wird größere Probleme haben, die Schwangerschaftskilos loszuwerden.

KÖRPERLICHE VERÄNDERUNGEN - WELCHE SICH SCHNELL ZURÜCKBILDEN

Die folgenden körperlichen Veränderungen durch die Schwangerschaft und die Geburt bilden sich schnell zurück, beziehungsweise setzen kurz nach der Geburt abrupt ein, um dann wieder zu verschwinden:

  • Wunde Brustwarzen
  • Kleine Risse der Geburt heilen
  • Wochenfluss tritt auf
  • Beckenboden wird wieder fest
  • Vagina bekommt ihre Färbung wieder
  • Gebärmutter schrumpft auf normale Größe

HARTNÄCKIGE KÖRPERLICHE VERÄNDERUNGEN

Zu den hartnäckigen Veränderungen, welche durch Schwangerschaft und Geburt entstehen können, zählen:

  • Ein schlaffer Busen
  • Haarausfall
  • Rückenschmerzen
  • Geschwollene Knöchel
  • Schwangerschaftsstreifen am Bauch, den Brüsten und den Oberschenkeln

2. Wie viel und welcher Sport ist nach der Geburt sinnvoll? – Ein Vergleich

Direkt nach der Geburt ein straffes Fitness-Workout anzustreben, ist keine gute Idee. Der Körper muss sich erst einmal von den Strapazen der vergangenen Monate erholen. Doch ab wann dürfen Frauen nach der Entbindung wieder Sport treiben? Wie viel Sport ist in Ordnung und welche Sportarten eignen sich am besten, um den Körper wieder in Form zu bringen?

AB WANN SPORTLICHE BELASTUNG WIEDER EMPFEHLENSWERT IST

Spaziergänge sind gut für Mutter und das Baby.
Spaziergänge sind gut für Mutter und das Baby.

Wichtig ist, dass sich Frauen nach der Entbindung wieder langsam an sportliche Betätigungen herantasten.

Das Portal Frauenärzte im Netz empfiehlt, dass Frauen nach einer natürlichen Entbindung vier bis acht Wochen warten sollten, bis sie anfangen, ihre Bauch- und Rückenmuskulatur sanft zu trainieren. In jedem Fall ist vorher jedoch der Rat des Arztes und der Hebamme einzuholen.

Wichtig ist, sanft und behutsam ins Training zu starten und es auf keinen Fall zu übertreiben, denn der Körper braucht ausreichend Zeit, um sich von den Strapazen der Schwangerschaft und der Geburt zu erholen.

Zu Anfang können längere Spaziergänge eine gute Methode sein, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und die Fettverbrennung sowie den Stoffwechsel anzuregen. Wer gezielt Bauch und Rücken trainieren möchte, sollte mit leichten Dehnübungen beginnen. Zehn Minuten alle zwei Tage reichen völlig aus.

Zwei bis drei Monate nach der Geburt dürfen Frauen auch wieder mit dem Training im Fitness-Studio beginnen, sollten sie sich fit genug fühlen. Kniebeuge oder die Beinpresse sind dann besonders effektiv. Auch mehr Aktivität im Alltag ist sinnvoll. So sollten Mütter nach der Geburt möglichst viele Wege zu Fuß oder mit dem Rad erledigen und Treppen steigen, anstatt den Aufzug zu nehmen.

Vorsicht ist allerdings geboten, wenn das Kind per Kaiserschnitt auf die Welt kommt. Die Wunden der OP müssen erst vollständig verheilt sein, bevor mit größeren sportlichen Aktivitäten begonnen werden darf. Im Schnitt braucht dies vier bis sechs Wochen. In dieser Zeit ist der frischgebackenen Mutter jede Form von Sport untersagt. Lediglich leichte Dehnübungen nach Absprache mit dem Arzt beziehungsweise der Hebamme sind in Ordnung, da sie zur Wundheilung beitragen können, indem sie die Ausrichtung der bindegewebigen Faserstruktur unterstützen.

DIE EFFEKTIVITÄT VON RÜCKBILDUNGSGYMNASTIK

Der Rückbildungskurs hilft die Figur wieder in Form zu bringen.
Der Rückbildungskurs hilft die Figur wieder in Form zu bringen.

Rückbildungsgymnastik zielt in erster Linie darauf ab, die Beckenbodenmuskulatur zu reaktivieren.Diese wurde während der Schwangerschaft und bei der Geburt stark gedehnt und strapaziert.

Ein untrainierter Beckenboden kann zu Inkontinenz, Gebärmutterabsenkung und Unterleibsschmerzen führen. Deshalb ist es so entscheidend, ihn nach der Schwangerschaft kontinuierlich wieder in Form zu bringen.

Am sinnvollsten ist es in diesem Zusammenhang, einen professionell geleiteten Kurs für Rückbildungsgymnastik zu besuchen. Dort können Frauen unter Anleitung trainieren, wodurch die Gefahr, dem eigenen Körper zu früh zu viel abzuverlangen, sinkt. Das Schöne ist, dass das Baby oft mit in solche Kurse genommen werden kann. Viele Übungen sind so konzipiert, dass die Mutter das Neugeborene miteinbezieht. Wer die Rückbildungsgymnastik lieber Zuhause durchführen will, sollte seine Hebamme nach geeigneten Übungen fragen.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass Bauchmuskelübungen, wie Sit-ups oder Crunches, tabu sind, da sie der Bauchdecke und der Regeneration der Bauchmuskeln nach der Schwangerschaft schaden.

Eine Übersicht geeigneter Übungen zur Rückbildungsgymnastik findet sich in diesem Video:

KEINE ZEIT FÜRS FITNESSSTUDIO? DER TRAININGSPLAN FÜR ZUHAUSE

Leichtes Joggen geht auch wunderbar mit dem Kinderwagen.
Leichtes Joggen geht auch wunderbar mit dem Kinderwagen.

Frischgebackene Mütter kennen das Problem: Der Nachwuchs beansprucht unheimlich viel Zeit.

Haushalt, Freunde und Hobbys bleiben da, gerade in den ersten Monaten, schon mal auf der Strecke. Kein Wunder, dass die meisten Frauen anfangs keine Zeit haben, ins Fitness-Studio zu gehen.

Die Hollywood-Prominenz setzt auf Personal-Trainer, um nach der Schwangerschaft schnell wieder eine gute Figur zu machen. Doch welcher Ottonormalbürger kann sich solch einen Luxus schon leisten? Was also tun?

Eine Möglichkeit ist es, einfach Zuhause zu trainieren. So kann die Mutter beispielsweise etwas für ihre schlanke Linie tun, während der Nachwuchs gerade ein Schläfchen macht. Anbei eine kleine Übersicht effektiver Übungen, welche sich hervorragend für das häusliche Training eignen.

Bei der Schwangerschaftsgymnastik erweist der Ball sich als erfolgreiches Hilfsmittel.
Bei der Schwangerschaftsgymnastik erweist der Ball sich als erfolgreiches Hilfsmittel.
  • Mit dem Springseil aufwärmen, um das Herz-Kreislauf-System auf Trab zu bringen, die Durchblutung der Muskulatur zu stärken, die Bänder und Gelenke zu dehnen und die Leistungsfähigkeit zu steigern.
  • Krafteinheit mit dem Gymnastikball, zum gleichmäßigen Aufbau und zur Straffung der Muskulatur. Zudem verbessert diese Übung die Koordination und beugt Rückenschmerzen vor.
  • Koordinationsübungen auf einem Balance Board verbessern den Gleichgewichtssinn, stärken die allgemeine Koordination und trainieren die Hauptmuskulatur.
  • Übungen zur Beweglichkeit und zur Spannung auf der Fitnessmatte, verbessern die allgemeine Beweglichkeit sowie die Körperspannung und trainieren die Hauptmuskulatur.
  • Eine lockere Runde joggen zum Abschluss, aktiviert die Regeneration des Körpers und beruhigt das Herz-Kreislauf-System. Übrigens: Leichtes Joggen geht auch wunderbar mit dem Kinderwagen.

Eine detaillierte Anleitung zu den einzelnen Übungen findet sich in der angegebenen Quelle.

(Quelle: http://www.sportscheck.com/fitness-training/fitness-trainingsplan-fuer-zuhause/)

FITNESS MIT BABY – DREI SPORTARTEN IM PORTRAIT

Buggyfitness. Das ultimative Workout für Mama und Baby an der frischen Luft.
Buggyfitness. Das ultimative Workout für Mama und Baby an der frischen Luft.

Wie bereits erwähnt, nimmt ein Baby sehr viel Zeit in Anspruch, sodass kaum Raum für körperliche Betätigung bleibt. Warum also nicht einfach eine Sportart suchen, die zusammen mit dem Nachwuchs ausgeübt werden kann? Nachfolgend drei Inspirationen:

  • Kangatraining ist ein spezielles Workout, bei welchem das Baby gemütlich in einer Tragetasche vor der Brust baumelt, während die Mutter ihre Übungen ausführt. Kangatraining dient vor allem der Stärkung der Muskeln, insbesondere der Beckenbodenmuskulatur, aber auch die Ausdauer wird verbessert. Das vor die Brust geschnallte Kind verstärkt durch sein Gewicht den Trainingseffekt. Durch das ständige Schaukeln beim Training werden zudem selbst quengelige Kinder beruhigt.
Pilates ist ein sicherer und effektiver Weg, um nach der Geburt wieder fit zu werden.
Pilates ist ein sicherer und effektiver Weg, um nach der Geburt wieder fit zu werden.
  • Buggy Fitness ist ein neuer Trend aus England, der Müttern helfen soll, nach der Geburt schnell wieder fit zu werden. Gebraucht werden ein Kinderwagen und ein wenig Motivation. Das Training selbst ist eine Kombination aus Joggen, Walken und Übungen für ein gezieltes Ganzkörpertraining. Mutter und Kind sind gemeinsam an der frischen Luft und meist schlummert das Kind im Kinderwagen vor sich hin. Wacht es doch einmal auf und möchte beschäftigt werden, kann die Mutter den Wagen abstellen und gemeinsam mit dem Kind ein paar Übungen, zum Beispiel Kniebeuge, einlegen. Je nach Fitnessstand oder Tagesform können die Intensität und die Dauer des Trainings individuell angepasst werden.
  • Pilates mit Baby ist im Allgemeinen sehr gut zur Stärkung der Bauch-, Rücken- und Beckenbodenmuskulatur. Pilates mit Baby ist ein spezielles Angebot, welches es in immer mehr Städten gibt. Die Pilates -Übungen sind genau auf die Bedürfnisse nach der Entbindung abgestimmt. Das Baby liegt neben der Mutter auf der Pilates-Matte und wird in einzelne Übungen integriert. Teilnehmen können meist alle Mütter mit Babys im Alter von drei bis zwölf Monaten.

3. Eine gesunde Ernährungsweise in den ersten Monaten nach der Geburt

Neben dem Sport spielt natürlich auch die Ernährungsweise eine bedeutende Rolle, wenn es darum geht, möglichst schnell wieder das ursprüngliche Gewicht vor der Schwangerschaft zu erreichen. Vor allem Mütter die ihr Kind stillen, müssen auf ihre Ernährung achten. Doch auch allen anderen sei empfohlen, möglichst gesunde und ausgewogene Kost zu bevorzugen.

MIT DISZIPLIN ZUM ERFOLG

Fünf Portionen Obst und Gemüse sollten jeden Tag gegessen werden.
Fünf Portionen Obst und Gemüse sollten jeden Tag gegessen werden.

Die Heißhungerattacken der Schwangerschaft gehören der Vergangenheit an. Waren saure Gurken mit Schokolade oder Käse mit Nuss-Nougat-Creme während der Schwangerschaft noch zu verzeihen, sollten Mütter nach der Geburt etwas mehr Disziplin walten lassen.

Dazu gehört, dass mindestens fünf Mal am Tag Obst und Gemüse gegessen werden sollte. Auch Ballaststoffe sollten auf dem Speiseplan stehen.

Was genau dies bedeutet, wird im folgenden Abschnitt „Abwechslungsreiche und ausgewogene Kost“ erläutert.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass Frauen, welche nach der Geburt zu ihrem ursprünglichen Gewicht zurück wollen, sehr bewusst auf ihre Ernährung achten müssen. Das bedeutet, dass nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig gegessen werden darf. Noch wichtiger als die Menge ist natürlich die Qualität der Lebensmittel.

FATBURNER STILLEN - DARAUF MUSS IN DER STILLZEIT GEACHTET WERDEN

Rund 500 Kalorien pro Tag verbrennt die Mutter beim Stillen.
Rund 500 Kalorien pro Tag verbrennt die Mutter beim Stillen.

Stillen nach der Geburt unterstützt nicht nur die Rückbildung der Gebärmutter auf ihre ursprüngliche Größe, der weibliche Körper verbrennt während der Stillzeit rund 500 Kalorien mehr pro Tag.

Natürlich kommt dies all jenen frischgebackenen Müttern zugute, die die überschüssigen Schwangerschaftspfunde schnell wieder loswerden möchten.

Damit das Kind über die Muttermilch jedoch alle wichtigen Nährstoffe aufnehmen kann und die Mutter während der Stillzeit bei Kräften bleibt, muss einiges beachtet werden.

Abwechslungsreiche und ausgewogene Kost

Eigentlich sollte natürlich jeder möglichst abwechslungsreich und ausgewogen essen. Doch in der Schwangerschaft und der Stillzeit gilt dies in besonderem Maße. Schließlich geht es dann nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch um das Wohlergehen des Kindes. Doch, wie wird eine abwechslungsreiche und ausgewogene Kost eigentlich definiert? Nachfolgend eine kleine Übersicht:

Eigentlich sollte natürlich jeder möglichst abwechslungsreich und ausgewogen essen. Doch in der Schwangerschaft und der Stillzeit gilt dies in besonderem Maße. Schließlich geht es dann nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch um das Wohlergehen des Kindes. Doch, wie wird eine abwechslungsreiche und ausgewogene Kost eigentlich definiert? Nachfolgend eine kleine Übersicht:

Kräuter-Tees können Beschwerden in der Schwangerschaft und Stillzeit lindern.
Kräuter-Tees können Beschwerden in der Schwangerschaft und Stillzeit lindern.
  • Pflanzliche Lebensmittel
    Reichlich pflanzliche Lebensmittel sollten auf dem täglichen Ernährungsplan stehen. Dazu gehören Obst und Gemüse sowie Vollkorngetreideprodukte und Kartoffeln. Übrigens: Es gibt nicht nur Vollkornbrote und Brötchen, auch Nudeln und Reis können in der gesünderen Vollkornvariante erstanden werden.
  • Tierische Nahrunsgmittel
    Tierische Nahrungsmittel, wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte sollten nur in Maßen genossen werden. Ein kompletter Verzicht ist jedoch auch nicht sinnvoll, da sowohl Mutter als auch Säugling die Eiweiße und Fette dringend benötigen. Vor allem beim Fleisch sollten Mütter darauf achten, sich für Bio-Produkte aus der Region zu entscheiden. Gesünder und magerer als Schweinefleisch ist beispielsweise Pute.
Süßigkeiten, Kuchen & Co. sollten nur in kleineren Mengen gegessen werden.
Süßigkeiten, Kuchen & Co. sollten nur in kleineren Mengen gegessen werden.
  • Ungesunde Fette, Fast-Food und Süßigkeiten
    Ungesunde Fette, Fast-Food und Süßigkeiten sollten sehr sparsam genossen werden. Vor allem ist darauf zu achten, keine oder nur wenige gesättigte Fettsäuren aufzunehmen. Auch zu viel Zucker ist nicht gut. Dieser steckt jedoch nicht nur in Schokolade und Kuchen, sondern auch in Softdrinks und puren Fruchtsäften. Erstere am besten komplett weglassen und letztere in Form von selbstgemachten Frucht-Schorlen genießen.
  • Getränke
    Die besten Getränke in der Stillzeit und auch ganz allgemein, sind immer noch stilles Wasser sowie ungesüßte Tees. Vor allem, wenn der Säugling unter Blähungen leidet, können stillende Mütter durch das Trinken von Fenchel- und Kümmeltees für ein entspanntes Babybäuchlein sorgen. Es wird eine Trinkmenge von zwei bis drei Litern täglich empfohlen. Wer Schwierigkeiten damit hat, genug zu trinken, sollte sich zu jeder Stillmahlzeit ein großes Glas Wasser bereitstellen. Auf Alkohol sollte während der Stillzeit selbstverständlich komplett verzichtet werden. Kaffee, schwarzer und grüner Tee sind in geringen Maßen in Ordnung.

Regelmäßige Mahlzeiten

Regelmäßiges Essen ist besonders wichtig für junge Mütter.
Regelmäßiges Essen ist besonders wichtig für junge Mütter.

Die Regelmäßigkeit der Mahlzeiten spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.

Was so einfach klingt, kann sich mit einem Säugling als durchaus schwierig herausstellen. Gerade in der ersten Zeit Zuhause gemeinsam mit dem Neugeborenen haben junge Mütter so viel um die Ohren, dass sie das Essen schon mal vergessen können.

Doch nur, wenn der Körper der Mutter regelmäßig mit Nährstoffen versorgt wird, bleibt sie bei Kräften und ist den Herausforderungen des Alltags gewachsen. Hinzukommt, dass die Muttermilch nur dann die optimale Zusammensetzung an Nährstoffen hat, wenn die Mutter kontinuierlich für einen Nachschub an Energie sorgt.

Allein durch die Energie, die das Stillen verbraucht, nehmen Mütter ab. Eine zusätzliche Diät ist in der Stillzeit also nicht zu empfehlen, denn sie kann zu einer Unterversorgung von Mutter und Kind führen.

Allergien über die Muttermilch vorbeugen

Um Allergien vorzubeugen, sollte die Mutter sich abwechlungsreich ernähren.
Um Allergien vorzubeugen, sollte die Mutter sich abwechlungsreich ernähren.

Die Lebensmittel, welche die Mutter zu sich nimmt, gelangen in kleinen Mengen über die Muttermilch auch in den Organismus des Säuglings.

Isst die Mutter möglichst vielseitig, lernt auch das Neugeborene zahlreiche verschiedene Lebensmittel kennen und sein Immunsystem kann sich entsprechend auf diese einstellen. Ein facettenreicher Speiseplan ist dabei auch immer eine gute Allergie-Vorbeugung für das Baby.

Dies gilt in der Schwangerschaft genauso, wie in der Stillzeit. Ganz falsch wäre es, bewusst auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, die den Ruf genießen, Allergien auszulösen, wie zum Beispiel Hühnerei oder Kuhmilch. Es wird sogar vermutet, dass die Kinder von Müttern, welche in der Stillzeit Fisch essen, weniger häufig an einer Unverträglichkeit von Fisch leiden. Vor allem fettreiche Fische, wie Lachs, Makrele oder Hering werden ein bis zweimal pro Woche empfohlen.

Jod – der lebenswichtige Mineralstoff

Wer kein Fisch mag, kann auch über Milchprodukte Jod aufnehmen.
Wer kein Fisch mag, kann auch über Milchprodukte Jod aufnehmen.

Zu guter Letzt soll noch der lebenswichtige Mineralstoff Jod Erwähnung finden. Er ist von zentraler Bedeutung, sowohl für die körperliche als auch für die geistige Entwicklung des Säuglings.

Nimmt die Mutter Jod in ausreichender Menge zu sich, wird das Baby automatisch über die Muttermilch mit diesem Mineralstoff versorgt.

Jod steckt zum Beispiel in Seefisch und Meerestieren, aber auch in Milchprodukten. Da der Jodbedarf in der Stillzeit höher ist als normalerweise, ist es empfehlenswert, dass stillende Mütter diesen zusätzlich mithilfe von Jodsalz oder Jodtabletten decken.

Zusammenfassung

Die Schwangerschaft und die Geburt sind Extrembelastungen für den weiblichen Körper. Gesunde und schlanke Frauen dürfen und sollten sogar bis zu 16 Kilo während der Schwangerschaft zunehmen. Ein ganzer Teil des Gewichts geht in den ersten Tagen nach der Entbindung verloren, die restlichen Pfunde sind jedoch hartnäckig.

An den Stars und Sternchen aus Hollywood sollten sich Frauen jedoch höchstens in Bezug auf eine gesunde Ernährungsweise ein Beispiel nehmen. Direkt nach der Entbindung mit einem herausfordernden Workout zu starten, ist überhaupt keine gute Idee. Der Körper braucht genügend Zeit sich zu regenerieren.

Wer stillt, nach einigen Wochen mit langsamen und schonenden Trainingseinheiten beginnt und zudem noch auf seine Ernährungsweise achtet, macht alles richtig und wird langsam aber sicher auch die überschüssigen Babypfunde wieder loswerden.

Vor allem Yoga und Pilates sorgen für einen straffen Körper und festigen den in Mitleidenschaft gezogenen Beckenboden. Außerdem gibt es einige Sportarten, die zusammen mit dem Baby ausgeführt werden können.

Also liebe Mütter: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, setzt euch aber realistische Ziele, hört auf euren Körper und überfordert euch nicht – alles andere frustriert nur.

Fotos: Fotolia.com Kristin Gründler/LanaK/freepeoplea/ARochau/Oksana Kuzmina/pololia/Svetlana Fedoseeva/RioPatuca Images/monticellllo/alex9500/stockphoto-graf/kostrez

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