Nazi-Tattoo-Skandal schwappt nach Sachsen!

Das Tattoo des Cottbuser Ordners (28) sorgte für Entsetzen: Zu sehen war ein SA-Soldat mit Hakenkreuz-Binde.
Das Tattoo des Cottbuser Ordners (28) sorgte für Entsetzen: Zu sehen war ein SA-Soldat mit Hakenkreuz-Binde.

Von Andrzej Rydzik

Weißwasser/Cottbus - Ein Fußballverein nach Abpfiff in Erklärungsnot! Während des DFB-Pokalspiels am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 lief einem Fotografen ein Ordner des FC Energie Cottbus mit Nazi-Tattoo vor die Linse. Inzwischen ist klar: Der Ordner kommt aus Sachsen.

Der 28-Jährige, auf dessen Oberarm das Tattoo eines Soldaten in Uniform der Sturmabteilung (SA) und auch noch mit Hakenkreuz-Binde zu sehen ist, sorgte für Entsetzen beim Verein.

Man sei „überrascht und schockiert“ zitierte die „Lausitzer Rundschau“ einen Sprecher. Die Cottbuser Staatsanwaltschaft und der Staatsschutz wurden aktiv.

Polizeisprecherin Ines Filohn: „Es handelt sich um einen polizeibekannten Mann aus Sachsen.“ Der 28-Jährige aus Weißwasser hat nun ein Verfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen am Hals.

Zusätzlich prüft Energie Cottbus auch ein Stadionverbot gegen ihn.

Fotos: imago Sportfotodienst


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