Sie wollen Pegida abkochen

Zehn Spitzenköche wollen zusammen „Dresden geht aus!“ unterstützen.
Zehn Spitzenköche wollen zusammen „Dresden geht aus!“ unterstützen.

Von Dominik Brüggemann

Dresden - Mit Konsum gegen PEGIDA: Die Idee „Dresden geht aus!“ des Dresdner Citymanagements soll am Montag zum fünften Mal Menschen in die Kneipen, Restaurants und Kulturstätten der Innenstadt ziehen.

Jürgen Wolf, Geschäftsführer des Citymanagements, hofft langfristig auf einen Erfolg der Werbekampagne. Konkrete Zahlen konnte er am Donnerstag noch nicht nennen, sagte aber: „Wir drehen nicht mit Marketing eine Tendenz, die sich über ein Jahr in dieser Stadt eingeschliffen hat.“ Allerdings kämen immer mehr Unternehmen und Unterstützer hinzu.

Einzelne Teilnehmer sind zufrieden. So ist die Aktion im Deutsche Hygiene-Museum sehr gut angelaufen: „Am ersten Montag der Kampagne konnten wir in der Sonderausstellung ‚Fast Fashion‘ über 350 Besucher begrüßen“, so Museumssprecher Christoph Wingender zu MOPO. Das Museum unterstützte die Aktion gerne.

Den Unternehmen ist durch die PEGIDA-Demos laut Wolf ein Umsatzrückgang von rund 20 Prozent entstanden. Im Gegenzug bieten etliche teilnehme Geschäfte (Altmarkt-Galerie, Centrum Galerie, C[&]A, etc.) jetzt Rabatte und Aktionen an.

Als nächstes wollen am 22. Februar Spitzenköche aus zehn Restaurants der Stadt bei einem „Winterpicknick“ eine Alternative bieten und Menschen in die Stadt locken. Die Aktion startet im Restaurant „Alte Meister“ am Theaterplatz und kostet 27 Euro.

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.dresden-geht-aus.de

So sehen die Bändchen für das „Winterpicknick“ aus.
So sehen die Bändchen für das „Winterpicknick“ aus.

Fotos: Holm Helis


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