In diesem Wrack starben ein Sohn und seine Mutter

Auf der L58  zwischen Grünewald und Hohenbocka, zirka 100 Meter vor Ortseingangsschild Hohenbcka, kam es zu dem tödlichen Unfall.
Auf der L58 zwischen Grünewald und Hohenbocka, zirka 100 Meter vor Ortseingangsschild Hohenbcka, kam es zu dem tödlichen Unfall.

Sachsen/Brandenburg - Horror-Unfall am Vorabend des Muttertages: An der Landesgrenze zwischen Sachsen und Brandenburg starben eine Mutter (71) und ihr Sohn (48) nach einem Verkehrsunfall bei Hohenbocka.

Es ist ein Anblick, der selbst erfahrene Retter nicht kalt lässt: Neben einem Baum im brandenburgischen Hohenbocka (Oberspreewald-Lausitz), an der Grenze zu Sachsen, liegt ein Schrotthaufen.

Minuten zuvor war der 48-Jährige mit seiner Mutter in dem Suzuki, der nur noch zu erahnen ist, auf der Dresdner Straße aus Richtung Sachsen kommend unterwegs.

Als die Feuerwehr gegen 20.30 Uhr am Sonnabend zwischen Grünewald und Hohenbocka eintraf, ahnen die Kameraden bereits, dass sie hier nichts mehr tun können.

"Aus ungeklärter Ursache ist der Suzuki mit zwei Bäumen kollidiert, so dass beide Insassen in der Folge verstarben. Ein Gutachter der DEKRA war vor Ort, konnte noch keine abschließende Erklärung für den Unfall finden", so Polizeisprecher Torsten Wendt.

Von dem Auto sind nur noch Trümmerteile übrig.
Von dem Auto sind nur noch Trümmerteile übrig.

Im Wagen fanden die Retter die tote 71-jährige Beifahrerin. Ihr Sohn der am Steuer gesessen hatte, wurde bei dem Aufprall gegen den Baum aus dem Auto geschleudert.

Wie der Polizeisprecher erklärte, stammten die beiden Toten aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die Dresdner Straße blieb wegen des Horror-Unfalls bis weit nach Mitternacht voll gesperrt.

Besonders grausam: Die Kameraden mussten die sterblichen Überreste des Fahrers in einem angrenzenden Feld suchen.

Der Aufprall war so groß, dass sogar Äste im oberen Teil des Baumes abbrachen. Die Polizei ermittelt, setzte noch am Abend Notfallseelsorger auch für die Kameraden ein.

Die Feuerwehr suchte nach Leichenteilen des Fahrers in einem angrenzenden Feld.
Die Feuerwehr suchte nach Leichenteilen des Fahrers in einem angrenzenden Feld.
Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt die Polizei.
Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt die Polizei.

Fotos: Mirko Sattler


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