Dresdner Twitter-Projekt erhält Preis für Zivilcourage

"Straßengezwitscher" setzt sich auf Twitter gegen Fremdenhass ein.
"Straßengezwitscher" setzt sich auf Twitter gegen Fremdenhass ein.

Dresden - Das Twitter-Projekt "Straßengezwitscher" setzt sich gegen Fremdenhass und für Flüchtlinge ein. Dafür wird es nun mit dem "Preis für Zivilcourage" geehrt.

Der Förderkreis "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" ehrt das Projekt für seine couragierte Arbeit. Das Team Straßengezwitscher besteht aus den beiden 26-jährigen Dresdnern Johannes Filous und Alexej Hock. Mittlerweile hat der Twitteraccount ganze 2000 Follower gesammelt. Tendenz: steigend.

Überreicht wird der Preis von Lea Rosh, der Vorsitzenden des Förderkreises im Berliner Hotel Adlon. Den Preis erhält das Projekt am 2. November. Er ist mit einer Dotierung von 3000 Euro versehen.

Der Förderkreis will mit der Ehrung der Dresdner ein Zeichen setzen.

"Denn besonders in Sachsen kocht die Stimmung gegen Flüchtlinge durch Pegida und AfD im Landtag auf besonders hässliche Weise hoch", erklärt Rosh gegenüber MDR Figaro.

Foto: Twitter/Straßengezwitscher


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