A14 stundenlang gesperrt: Lkw verliert ätzende Flüssigkeit auf der Autobahn!

Leipzig - Über mehrere Stunden musste die A14 bei Leipzig in der Nacht zu Donnerstag wegen eines Feuerwehreinsatzes gesperrt werden. Aus einem Lkw, der in Fahrtrichtung Magdeburg unterwegs war, war ätzende Flüssigkeit ausgelaufen.

Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr auf der A14.
Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr auf der A14.  © 123rf/Anton Gvozdikov

Wie ein Sprecher des Lagezentrums mitteilte, hatte der Fahrer eines Mercedes-Lkws (41) gegen 19.50 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Leipzig-Messegelände bemerkt, dass Flüssigkeit von der Ladefläche seines Sattelzuges tropfte.

Das Problem: Der Lkw hatte 16 Fässer je 200 Liter eines Stoffes geladen, der bei Kontakt zu Verätzungen führen könne, so die Polizei.

Die Autobahn wurde daraufhin ab der Anschlussstelle Leipzig-Nordost in Fahrtrichtung Magdeburg abgesperrt.

Einsatzkräfte der Feuerwehr überprüften die Ladung. Dabei wurde festgestellt, dass aus einem der Fässer Flüssigkeit ausgetreten war. Die Kameraden sicherten das Fass, in dem sich noch etwa 70 Liter des Stoffes befunden haben sollen.

Die ausgetretene Flüssigkeit wurde gebunden, die Autobahn gereinigt. Für Autofahrer habe keine Gefahr bestanden.

Die Autobahn war aufgrund der Reinigungs- und Sicherungsmaßnahmen von 21.34 bis etwa 3.40 Uhr gesperrt.

Ein Lkw hatte zwischen den Anschlussstellen Leipzig-Nordost und -Messegelände eine ätzende Flüssigkeit verloren.
Ein Lkw hatte zwischen den Anschlussstellen Leipzig-Nordost und -Messegelände eine ätzende Flüssigkeit verloren.  © Screenshot/Google Maps

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