Tödlicher Crash auf A14: Sattelzug kracht in Kleintransporter

Der Kleintransporter wurde durch die Wucht des Aufpralls in die Böschung geschleudert.
Der Kleintransporter wurde durch die Wucht des Aufpralls in die Böschung geschleudert.  © Polizeirevier Bundesautobahnen/SVÜ Weißenfels

Halle (Saale) - Bei einem schweren Crash auf der Autobahn 14 zwischen Gröbers und Halle-Ost sind am Dienstagnachmittag zwei Menschen tödlich verunglückt. Fünf weitere Personen wurden verletzt.

Wie die Polizei mitteilte, waren die sieben Personen in einem Mercedes-Kleintransporter mit Anhänger in Richtung Magdeburg unterwegs.

Gegen 15 Uhr hielt das Fahrzeug zwischen den Anschlussstellen Gröbers und Halle-Ost auf dem Standstreifen an. Der Grund dafür ist noch unklar.

Der Fahrer eines Sattelzugs sah den Kleintransporter zu spät. Er krachte in das abgestellte Fahrzeug, das daraufhin samt Anhänger in die Böschung geschleudert wurde.

Ein Mann und eine Frau in dem Transporter überlebten den Zusammenprall nicht. Fünf weitere Insassen des Fahrzeugs kamen mit Verletzungen in Krankenhäuser nach Halle (Saale).

Die Einsatzkräfte sperrten die A 14 und die Anschlussstelle Gröbers. Am Montagabend gegen 19.00 Uhr war die A 14 in Richtung Magdeburg noch immer voll gesperrt. Der Verkehr wird am Autobahnkreuz Schkeuditz von der A 14 auf die A 9 umgeleitet.

Wie lange die Fahrbahn noch gesperrt bleibt, kann die Polizei derzeit nicht sagen.

Insgesamt 27 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren rückten mit neun Fahrzeugen an. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.
Insgesamt 27 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren rückten mit neun Fahrzeugen an. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.  © Polizeirevier Bundesautobahnen/SVÜ Weißenfels

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