Umgekippter Leipziger Gurkenlaster legt A14 lahm

Schönebeck - Weil ein mit Gurken beladener Lastwagen aus Leipzig kommend auf der A14 in Richtung Magdeburg umkippte, musste die Autobahn bis in die frühen Morgenstunden gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Dieser umgekippte Lastwagen war für eine mehrstündige Vollsperrung der A14 in Richtung Magdeburg verantwortlich.
Dieser umgekippte Lastwagen war für eine mehrstündige Vollsperrung der A14 in Richtung Magdeburg verantwortlich.  © Polizeirevier BAB/SVÜ Börde

Der Fahrer (52) des mit 1,5 Tonnen Gurken und anderen Gemüse belandenen Tiefkühllasters war an der Anschlussstelle Schönebeck um 3.52 Uhr aus noch ungeklärter Ursache nach rechts in die Leitplanke gefahren und geriet beim Gegenlenken ins Schleudern. "Dadurch stieß sein Lkw gegen die Mittelleitplanke und kippte auf die Seite", so Polizeisprecherin Doreen Günther vom Autobahnpolizeirevier Börde.

Der Mann aus Leipzig blieb unverletzt, musste aber durch die Kameraden der Feuerwehr aus seiner Fahrerkabine befreit werden. Andere Unfallbeteiligte gab es laut Polizei nicht.

Der umgekippte Lastwagen musste mit einem Kran aufgerichtet werden. Dies zog eine Vollsperrung der A14 zwischen Schönebeck und Magdeburg-Reform in Richtung Norden nach sich.

Dadurch entstand ein Stau von mehreren Kilometer Länge. Auch auf der Umleitungsstrecke staute sich der Verkehr.

Gegen 7 Uhr wurde die Vollsperrung laut Polizei aufgehoben.

Für knapp drei Stunden musste die Autobahn 14 bei Schönebeck gesperrt werden.
Für knapp drei Stunden musste die Autobahn 14 bei Schönebeck gesperrt werden.  © Matthias Strauß
Die Unglücksstelle wurde nach den Bergungsarbeiten abgesperrt und die Autobahn wieder freigegeben.
Die Unglücksstelle wurde nach den Bergungsarbeiten abgesperrt und die Autobahn wieder freigegeben.  © Matthias Strauß