Vollsperrung! Transporter rast auf A14 unter Lastwagen, Fahrer schwer eingeklemmt

Schönebeck (Elbe) - Auf der Autobahn 14 zwischen Halle (Saale) und Magdeburg hat sich am Mittwochnachmittag ein schwerer Unfall ereignet.

Der Kleintransporter war am Stauende auf einen vorausfahrenden Lastwagen gekracht.
Der Kleintransporter war am Stauende auf einen vorausfahrenden Lastwagen gekracht.  © Tom Wunderlich

Zwischen den Anschlussstellen Schönebeck (Elbe) und Calbe krachte ein Kleintransporter in Fahrtrichtung Dresden an einem Stauende auf einen vorausfahrenden Lastwagen. Offensichtlich hatte der Fahrer (37) das Verkehrshindernis übersehen.

Nach ersten Informationen vom Unfallort wurde der aus dem Raum Zwickau kommende Mann in seinem Fahrzeug schwer eingeklemmt und musste durch die mit über 30 Einsatzkräften angerückte Feuerwehr mit Hilfe eines hydraulischen Rettungsgeräts befreit werden.

Mutmaßlich könnte es sich bei dem 37-Jährigen um den Mitarbeiter eines Zirkusses handeln, da er Werbeplakate geladen und einen (leeren) Pferdeanhänger hinter sich her gezogen hatte.

Mit schwersten Verletzungen wurde der Fahrer per Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Magdeburg geflogen. Der Brummi-Fahrer blieb unverletzt.

Aktuell ist die A14 noch mehrere Stunden voll gesperrt, bestätigte ein Sprecher der Autobahnpolizei auf TAG24-Nachfrage. Derzeit staut es sich auf einer Länge von mehreren Kilometern bis Magdeburg-Sudenburg. Eine Umleitung wird über die Wiederauffahrt Staßfurt empfohlen. Die Auffahrt Calbe ist derzeit wegen Bauarbeiten gesperrt, ebenso wie Magdeburg-Reform.

UPDATE, 19 Uhr: Die Polizei hat zumindest die linke Fahrspur wieder freigegeben. Aktuell staut sich der Verkehr hinter der Unfallstelle auf rund zwölf Kilometer. Letzte freie Abfahrt ist derzeit Wanzleben. Die Wiederauffahrt nach dem Unfall ist erst ab Staßfurt möglich.

UPDATE, 21.45 Uhr: Die Bergungsarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen. Es kommt mittlerweile nur noch zu Verzögerungen von rund 10 bis 15 Minuten. Gute Fahrt!

Kaum zu glauben: Aus diesem Wrack konnte der Fahrer lebend geborgen werden.
Kaum zu glauben: Aus diesem Wrack konnte der Fahrer lebend geborgen werden.  © Tom Wunderlich
Der 37-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.
Der 37-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.  © Tom Wunderlich

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