Sprengstoff-Alarm an A3: Steckt iranischer Geheimdienst dahinter?

Aschaffenburg - Die Polizei-Aktion am Sonntagabend auf einer Rastanlage an der A3 bei Aschaffenburg weitet sich anscheinend zu einem Agenten-Thriller aus.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.  © NEWS5 / Patzak

Wegen des Verdachts auf Sprengstoff war die Rastanlage Spessart-Süd am Sonntagabend weiträumig abgesperrt worden. Ein Auto wurde von der Polizei kontrolliert und vier verdächtige Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Ein Mann, gegen den ein internationaler Haftbefehl vorläge, sollte noch am heutigen Montag einem Richter vorgeführt werden (TAG24 berichtete). Nach Informationen der Bild-Zeitung handelt es sich dabei um den Iraner Assadollah A. (47), ein angeblicher Mitarbeiter des iranischen Geheimdienstes.

Wie die Bild weiter schreibt, soll der 47-Jährige angeblich Sprengstoff an ein iranisches Ehepaar aus dem belgischen Antwerpen übergeben haben, verbunden mit dem Auftrag, damit einen Anschlag auf das Treffen einer iranischen Oppositionsbewegung in Paris zu verüben (TAG24 berichtete).

Laut Informationen der Bild soll Assadollah A. – der angeblich einen Diplomatenpass besitzt – "zur Vorbereitung seiner Auslieferung" einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Wegen des Verdachts auf Sprengstoff war auch die Feuerwehr im Einsatz.
Wegen des Verdachts auf Sprengstoff war auch die Feuerwehr im Einsatz.  © NEWS5 / Höfig

Titelfoto: NEWS5 / Patzak


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