Audi rast auf Autobahn in Stau-Ende: Mehrere Schwerverletzte, ein Säugling tot

Bamberg - Auf der Autobahn 3 bei Schlüsselfeld im Landkreis Bamberg kam es am Sonntagmorgen zu einem tragischen Unfall mit tödlichem Ausgang.

Ein Rettungshubschrauber brachte den Säugling in eine Klinik, doch alle Hilfe kam zu spät (Symbolbild).
Ein Rettungshubschrauber brachte den Säugling in eine Klinik, doch alle Hilfe kam zu spät (Symbolbild).  © Montage: dpa/Julian Stratenschulte, dpa/Alex-Talas

Ein 27 Jahre alter Belgier war am Sonntag gegen 7.50 Uhr mit einem Audi Q7 auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs, wie die Polizei mitteilte.

Mit ihm zusammen saßen in dem Wagen noch vier weitere Personen im Alter von zehn, 16, 39 und 42 Jahren.

Aus noch ungeklärter Ursache raste der Audi bei Schlüsselfeld ungebremst in das Ende eines Staus.

Der Belgier rammte mit seinem Auto einen stehenden BMW, der wiederum durch die große Wucht des Aufpralls auf einen niederländischen Ford Focus geschoben wurde.

In dem BMW befanden sich bei dem Crash zwei Personen im Alter von 19 und 24 Jahren sowie eine 17-jährige Mutter mit ihrem vier Monate alten Säugling.

"Mit Ausnahme des 27-jährigen Audi-Fahrers erlitten insgesamt sieben Fahrzeuginsassen zum Teil schwere Verletzungen", sagte ein Polizeisprecher. Die drei Insassen des Fords blieben demnach unverletzt.

Säugling bei Unfall auf der A3 lebensbedrohlich verletzt

Der Säugling wurde bei dem Unfall lebensbedrohlich verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Würzburg geflogen. Für das vier Monate alte Baby kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Säugling starb im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.

Die A3 wurde in Fahrtrichtung Frankfurt für mehr als vier Stunden voll gesperrt. Auch in Fahrtrichtung Nürnberg wurde die Autobahn für eine Stunde gesperrt.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Titelfoto: Montage: dpa/Julian Stratenschulte, dpa/Alex-Talas

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