A4-Crash mit Folgen: Kompletter Militär-Konvoi darf nicht weiterfahren!

Pulsnitz - Einmal kurz nicht aufgepasst, schon geht nichts mehr: So passierte es zwei US-Soldaten auf der Autobahn 4 am Nachmittag. Weil dort zwei Sattelzüge aufeinanderknallten, muss nun der ganze Trupp dort ausharren.

Einsatzkräfte an der Unfallstelle auf der A4.
Einsatzkräfte an der Unfallstelle auf der A4.  © Christian Essler

13.37 Uhr knallte es heftig bei Pulsnitz: Zwei unbeladene Sattelzüge des US-Militärs krachten dort aufeinander.

Das geschah mit solcher Wucht, dass der hintere Laster seinen Vordermann durch die Leitplanke in den Straßengraben schob. Beide Soldaten verletzten sich bei dem Crash leicht, kamen aber erstmal in das Radeberger Krankenhaus.

Die US-Army steht jetzt allerdings vor einem riesigen Problem: Die Transporter dürfen nur in einer bestimmten Reihenfolge ihre Fahrt fortsetzten.

Ohne die beiden havarierten Sattelschlepper funktioniert das aber nicht, deshalb müssen nun alle warten. "Sie haben angekündigt Bergetechnik aus Grafenwöhr in Bayern kommen zu lassen", so ein Polizeisprecher. "Da das aber sehr lange dauern würde, lassen wir jetzt die beiden erstmal bis zum nächsten Parkplatz abschleppen."

Da das aber auch kein alltäglicher Abschleppeinsatz ist, kann auch das noch eine Weile dauern.

Am späten Nachmittag hatte sich so schon ein vier Kilometer langer Stau an der Unfallstelle gebildet. Allerdings ist es möglich, dass das Militär-Chaos noch größer wird: Gegen Abend will bereits der zweite US-Konvoi die Stelle passieren.

Derzeit frischt die US-Army ihre Truppen im Baltikum auf, weshalb in den nächsten Tagen US-Fahrzeuge öfter auf der Autobahn 4 zu sehen sein werden.

Ein Laster wurde durch die Leitplanke geschoben.
Ein Laster wurde durch die Leitplanke geschoben.  © Christian Essler
Wann die Laster abgeschleppt werden können, ist noch unklar.
Wann die Laster abgeschleppt werden können, ist noch unklar.  © Christian Essler

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