Unwetter sorgt für Einsturz von Autobahnbrücke

Savona (Italien) - Eine Autobahnbrücke in Norditalien stürzte nach heftigen Regenfällen in den letzten Tagen ein.

Die Straße ist einfach heruntergestürzt.
Die Straße ist einfach heruntergestürzt.  © Screenshot/Twitter/emergenzavvf

Es handele sich um einen Abschnitt der Autobahn A6 in Richtung Turin unweit der Stadt Savona (Ligurien) westlich von Genua, teilte die Feuerwehr mit.

Menschen seien nicht zu Schaden gekommen, meldete die Nachrichtenagentur Ansa.

Wer nun von Savona nach Turin fahren will, muss mit einer Umleitung über Altare rechnen.

Wann die Straße wieder befahrbar ist, ist derzeit noch unklar. Die Feuerwehr ist derzeit vor Ort und sichert die Einsturzstelle.

Ursache sei ein Erdrutsch nach anhaltendem Unwetter, der etwa 30 Meter des Viadukts mit sich gerissen habe.

Im August 2018 war nach einem Unwetter eine Autobahnbrücke in der gut 50 Kilometer östlich von Savona gelegenen Regionalhauptstadt Genua eingestürzt. Dabei kamen 43 Menschen ums Leben. Der Wiederaufbau hat inzwischen begonnen.

In der Stadt Savona sind derzeit rund 270 Menschen von der Zivilisation abgeschnitten.

"Es gibt viele Häuser, die von den Straßen der Stadt isoliert sind", berichtet der Präsident von Ligurien Giovanni Toti gegenüber Telenord. "Untersuchungen und erste Arbeiten sind schon im Gange, um einen Fußgängerweg zu schaffen".

"Nach den heftigen Regenfällen der letzten 36 Stunden ist so langsam Besserung in Sicht, auch wenn noch Schauer und lokale Stürme möglich sind", schloss Toti ab. Er will nun den Ausnahmezustand für die Region beantragen.

Die eingestürzte Autobahn

Ligurien-Präsident Totis Statement

Titelfoto: Screenshot/Twitter/emergenzavvf

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