A7-Ausbau auf acht Spuren: Elbtunnel muss gesperrt werden

Hamburg - Südlich des Elbtunnels sollen Anfang April die vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau der A7 auf acht Spuren beginnen.

Im Februar soll der Elbtunnel wie auf diesem Archivbild voll gesperrt werden.
Im Februar soll der Elbtunnel wie auf diesem Archivbild voll gesperrt werden.  © dpa/Bodo Marks

Westlich der Tunnelrampe werde ein Hilfsdamm aufgeschüttet, über den zwei Fahrspuren geführt werden sollen, sagte Verkehrskoordinator Christian Merl am Mittwoch.

Außerdem soll eine Mittelstreifen-Überfahrt entstehen, um den Verkehr verschwenken zu können.

Erst wenn dies möglich ist, kann im nächsten Jahr mit dem eigentlichen Neubau der auf Stelzen stehenden Tunnelrampe begonnen werden.

Die neue südliche Anfahrt zum Elbtunnel soll 2023 fertig sein.

Um die Verkehrsführung ändern zu können, musste der Elbtunnel-Rechner neu programmiert werden.

Die neue Programmierung soll an einem Wochenende im Februar getestet werden.

Dafür ist nach Angaben der Verkehrsbehörde eine nächtliche Vollsperrung des Tunnels erforderlich.

Autobahnkreuz bei Moorburg geplant

Die Bauarbeiten zur Verbreiterung des sich südlich anschließenden Autobahnabschnitts werde sich bis 2025 hinziehen (TAG24 berichtete).

Über rund vier Kilometer verläuft die A7 über eine Brückenkonstruktion. In die Lücke zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen sollen zwei weitere Fahrspuren eingebaut werden.

Bei Moorburg ist der Bau eines Autobahnkreuzes geplant, das die Verbindung zur geplanten A26 (Stade - A1/Stillhorn) herstellen wird.

Für den A7-Abschnitt von Moorburg bis Heimfeld ist ebenfalls ein Ausbau auf acht Spuren vorgesehen.

Titelfoto: dpa/Bodo Marks

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