Auf der A9: Auto mit Gegenstand beworfen

Leipzig - Glücklicherweise traf es nur die Motorhaube. Ein Autofahrer soll in der Nacht zu Freitag auf der A9 bei Leipzig mit einem schweren Gegenstand beworfen worden sein. Die Polizei machte bereits einen ersten Verdächtigen aus.

Auf der A9 wurde angeblich ein Auto mit einem schweren Gegenstand beworfen. (Symbolbild)
Auf der A9 wurde angeblich ein Auto mit einem schweren Gegenstand beworfen. (Symbolbild)  © 123RF/Ian Allenden

Wie die Behörde mitteilt, war der 44-jährige Fahrer mit seinem Opel Insignia auf der A9 in Richtung Leipzig unterwegs, als er in Höhe der Brücke der B6 einen Schlag an seinem Fahrzeug registrierte.

Als er seinen Wagen kurz darauf bei einem in der Nähe wohnenden Bekannten abgestellt hatte und genauer betrachtete, fiel ihm ein Einschlagsloch auf der Motorhaube auf, das zuvor noch nicht da gewesen sein soll. Er alarmierte die Polizei, die den erwähnten Bereich absuchte.

Dabei trafen die Beamten auf einen 31-jährigen alkoholisierten Mann, der erklärte, er müsse zu Fuß von einem Fußballspiel nach Hause laufen. Von dem Vorfall wollte er nichts wissen. Dennoch betrachtet die Behörde den Mann als einen ersten Tatverdächtigen. Die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurden aufgenommen.

Unklar blieb, womit das Fahrzeug getroffen wurde. Bei der Überprüfung des Bereiches konnten die Beamten keinen Gegenstand ausfindig machen. Das Loch und der Abdruck auf der Motorhaube (etwa 1x1,5 Zentimeter) ließen indes keinen Rückschluss auf die Art und Beschaffenheit des Objektes zu, so die Behörde. Am Wagen entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro.

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