Käse-Truck auf A9 ausgebrannt: Autobahn für 18 Stunden gesperrt

Bad Dürrenberg - Wegen eines schweren Unfalls musste die Autobahn 9 westlich von Leipzig für insgesamt 18 Stunden voll gesperrt werden. Ein Lastwagen war im Baustellenbereich umgekippt und ausgebrannt.

Die A9 musste wegen eines ausgebrannten Lastwagens für 18 Stunden voll gesperrt werden.
Die A9 musste wegen eines ausgebrannten Lastwagens für 18 Stunden voll gesperrt werden.  © Feuerwehr Bad Dürrenberg

Der finnische und mit Käseprodukten beladene Sattelzug war am frühen Samstagmorgen in Richtung München unterwegs.

Auf Höhe des Bad Dürrenberger Ortsteils Tollwitz stieß der Truck in einem Baustellenbereich gegen eine Betonleitplanke. Der Fahrer (57) aus Estland habe dann nach links gelenkt, sei mit der Mittelleitplanke kollidiert, auf die rechte Seite gekippt und sofort in Vollbrand geraten, teilte Polizeisprecher Alexander Junghans am Sonntag mit.

Die Fahrtrichtung München wurde ab 7.45 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Bad Dürrenberg von der A9 abgeleitet. Dies führte zu einem kilometerlangen Stau.

Aufgrund der sehr umfangreichen Lösch-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten konnte die Autobahn erst in der Nacht zu Sonntag um 1.45 Uhr wieder freigegeben werden.

Der Sachschaden am Lastwagen wird mit 120.000 Euro beziffert, der an der Fahrbahn mit etwa 10.000 Euro. An den Leitplanken entstand etwa 7500 Euro Schaden.

39 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Dürrenberg, Großkorbetha, Kötzschau und Tollwitz waren mit neun Fahrzeugen vor Ort.

Viel ist vom Käse-Laster nicht übrig geblieben.
Viel ist vom Käse-Laster nicht übrig geblieben.  © Feuerwehr Bad Dürrenberg

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