Unfall-Drama auf der A9: Pannenhelfer auf Standstreifen getötet, Fahrer flüchtet

Bitterfeld-Wolfen - Auf der Autobahn 9 in Sachsen-Anhalt hat sich in der Nacht zu Sonntag ein Unfall-Drama abgespielt. Ein 55-jähriger Pannenhelfer wurde von einem Transporter erfasst und tödlich verletzt. Der Fahrer flüchtete zunächst, konnte in Brandenburg aufgespürt werden.

Fahrzeugteile liegen am Morgen nach dem tragischen Unfall am Unglücksort bei Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt).
Fahrzeugteile liegen am Morgen nach dem tragischen Unfall am Unglücksort bei Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt).  © Matthias Strauß

Nach Polizeiangaben hatte der 55 Jahre alte Mann aus Dessau-Roßlau ein defektes Auto auf dem Standstreifen in Fahrtrichtung Berlin auf sein Abschleppfahrzeug verladen wollen. Dabei wurde er aus ungeklärter Ursache gegen 0.10 Uhr von einem VW-Transporter aus Berlin erfasst und getötet. Dessen Fahrer (67) fuhr einfach weiter.

Der Berliner streifte das Abschleppfahrzeug und auch ein Opel (Fahrer 61) wurde durch Fahrzeugteile beschädigt.

Fahndungsmaßnahmen der Polizei zahlten sich gegen 3.30 Uhr aus. Der Transporter konnte unweit der A9 in Brandenburg fahrend gefunden werden. Dieser sei "anhand der vorgefundenen Spurenlage offenbar am Unfall beteiligt gewesen", sagte Polizeisprecherin Doreen Wendland. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

Wendland: "Gegen den 67-jährigen Fahrer aus Berlin wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet."

Am Abschleppfahrzeug entstand ein Schaden von etwa 20.000 Euro, der Schaden am vorbeifahrenden Opel wurde auf 1000 Euro beziffert, der des Transporters ist nicht bekannt.

Die A9 musste bis etwa 7 Uhr vollgesperrt werden.

An dieser Stelle wurde der Pannenhelfer (55) von dem Transporter erfasst und tödlich verletzt. Dessen Fahrer (67) flüchtete zunächst.
An dieser Stelle wurde der Pannenhelfer (55) von dem Transporter erfasst und tödlich verletzt. Dessen Fahrer (67) flüchtete zunächst.  © Matthias Strauß

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