Tonerde-Truck auf A9 umgekippt: Acht Stunden Vollsperrung!

Droyßig - Nach einem Unfall mit einem umgekippten Lastwagen musste die Autobahn 9 in Richtung Berlin am Montag für rund acht Stunden voll gesperrt werden.

Der 45-jährige Fahrer dieses Sattelzuges kippte am Montagmorgen auf der A9 bei Droyßig um und sorgte für eine stundenlange Vollsperrung.
Der 45-jährige Fahrer dieses Sattelzuges kippte am Montagmorgen auf der A9 bei Droyßig um und sorgte für eine stundenlange Vollsperrung.  © Autobahnpolizei Weißenfels

Nach bisherigem Kenntnisstand war der 45-jährige Fahrer mit seinem Sattelzug MAN im Süden Sachsen-Anhalts in Richtung Norden unterwegs, als der Unfall gegen 8.10 Uhr passierte.

Nahe der Ortschaft Kleinhelmsdorf, unweit der Anschlussstelle Droyßig, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, lenkte gegen, verlor dabei die Kontrolle und kippte auf die linke Fahrerseite. Ein Teil seiner geladenen 24 Tonnen Tonerde verteilte sich auf die Fahrbahn.

Der 45-Jährige aus dem oberfränkischen Pegnitz wurde dabei verletzt und in ein Krankenhaus nach Eisenberg gebracht.

"Bezüglich der Unfallursache kann derzeit noch keine Angabe gemacht werden, die Ermittlungen dauern an", sagte Polizeisprecher Veit Richter.

Für die Bergungs- und Rettungsarbeiten musste die A9 in Richtung Berlin anschließend bis 16.40 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde in Eisenberg abgeleitet, es bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro beziffert.

Im Einsatz waren 63 Kameraden von fünf Feuerwehren, die mit 15 Fahrzeugen ausrückten. Hinzu kamen vier Rettungs- und zwei Notarztwagen sowie zwei Rettungshubschrauber.

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