Peugeot bei Horror-Unfall auf A9 zwischen zwei Brummis eingequetscht

Wiedemar - Vier Insassen eines Kleinwagens wurden bei einem schrecklichen Unfall auf der Autobahn 9 nördlich von Leipzig zum Teil lebensbedrohlich verletzt.

Die beiden Frauen auf der Rückbank wurden lebensbedrohlich verletzt, Fahrer und Beifahrer erlitten schwere Verletzungen.
Die beiden Frauen auf der Rückbank wurden lebensbedrohlich verletzt, Fahrer und Beifahrer erlitten schwere Verletzungen.  © Heiko Rebsch/dpa-Zentralbild/dpa

Am Mittwochmorgen staute sich an einer Baustelle bei Wiedemar in Fahrtrichtung Berlin der Verkehr. Gegen 9.15 Uhr musste ein Volvo-Lastwagen auf der rechten Spur mit eingeschalteter Warnblinkanlage halten. Ein nachfolgender Brummi hielt ebenfalls mit Warnblinkanlage hinter ihm.

Danach folgte ein Peugeot 207, dessen Fahrer (31) sich dem Stauende näherte und seine Geschwindigkeit verringerte.

Dies übersah der 60-jährige Fahrer eines Renault-Lastwagens jedoch. Er krachte auf den Peugeot, schob diesen nach links unter den Auflieger des stehenden Sattelzugs auf die mittlere Fahrspur. Es entwickelte sich eine folgenschwere Kettenreaktion.

Fahrer (31) und Beifahrer (31) des Peugeot wurden schwer verletzt. Die beiden 45 Jahre alten Frauen auf der Rückbank wurden gar lebensbedrohlich verletzt.

Der Unfallverursacher verletzte sich schwer. Ein 31-jähriger Volvo-Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt.

Die A9 war mehrere Stunden voll gesperrt.

Die Feuerwehr Wiedemar war mit sieben Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften vor Ort. Die Schwerverletzten wurden mit zwei Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht. Der Sachschaden beträgt über 100.000 Euro.

Erst vor einer Woche kamen am Stauende einer Tagesbaustelle bei Wiedemar zwei Menschen ums Leben (TAG24 berichtete).

Der Peugeot 207 wurde zwischen zwei Lastwagen eingequetscht und glücklicherweise nach links auf die Fahrbahn geschoben.
Der Peugeot 207 wurde zwischen zwei Lastwagen eingequetscht und glücklicherweise nach links auf die Fahrbahn geschoben.  © Heiko Rebsch/dpa-Zentralbild/dpa

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