Er drohte die Kinder umzubringen! Erpresser forderte 20.000 Euro

Bei der gefakten Geldübergabe installierten die Beamten Kameras. (Symbolbild)
Bei der gefakten Geldübergabe installierten die Beamten Kameras. (Symbolbild)  © Wolfgang Schmidt/dpa

Aachen - In Aachen hat der Prozess gegen einen 50-Jährigen begonnen, der Eltern mit der Tötung ihrer Kinder gedroht haben soll, um Geld zu erpressen.

Aus Geldnot soll er von Mai 2016 bis März 2017 in Briefen jeweils 20.000 Euro gefordert haben - ansonsten würden die Kinder der Adressaten sterben. Dem Mann droht eine mehrjährige Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchte räuberische Erpressung in 13 Fällen vor.

Für die Ermittler deutete damals schon einiges auf ein amateurhaftes Vorgehen hin: So soll der Angeklagte auch Menschen ohne Kinder oder mit erwachsenen Kindern angeschrieben haben.

Opfer waren nach früheren Angaben aber auch Eltern von kleinen Kindern. Trotzdem hatte laut Anklage niemand gezahlt.

Gefasst wurde der Verdächtige mit Hilfe einer Kamera, die die Ermittler an dem Ort aufstellten, wo die Opfer das Geld ablegen sollten. An einem der Erpresserbriefe sicherten die Ermittler eine DNA-Spur des Verdächtigen.

Titelfoto: Wolfgang Schmidt/dpa


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