Schwerer Sturz trübt friedlichen Rosenmontag im Rheinland

Aachen – Am Rosenmontag feierten Hunderttausende im Rheinland weitgehend friedlich. Nach einem schweren Sturz in Aachen gab es jedoch zwei Verletzte.

Zahlreiche Polizisten sicherten wie hier in Köln die Rosenmontagszüge ab.
Zahlreiche Polizisten sicherten wie hier in Köln die Rosenmontagszüge ab.  © DPA

Der tragische Zwischenfall hatte sich beim Rosenmontagszug in Aachen ereignet. Ein junger Mann (24) war aus einem Fenster sieben Meter in die Tiefe auf eine 34-Jährige gefallen. Beide verletzten sich schwer und mussten ins Krankenhaus.

Laut Polizei wollte der 24-Jährige auf eine unter ihm liegende Brüstung springen, um den Zug besser sehen zu können.

Bei den weiteren Rosenmontagszügen in Bonn, Köln und Düsseldorf war es stürmisch, aber recht friedlich.

In Bonn sicherten 300 Polizeibeamte den Zug, der ohne Unfälle und Störungen sicher ins Ziel kam. Auch in Düsseldorf kam es nach einer ersten Einschätzung zu keinen besonderen Vorkommnissen.

Negativer Ausreißer war der Raubüberfall auf einen 31-Jährigen, der von seiner vermeintlichen Karnevals-Bekanntschaft per Kopfnuss niedergestreckt worden war und leicht verletzt wurde.

Kölner OB Reker zufrieden

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker zog am Abend ein zufriedenes Zwischenfazit. Die Stimmung am Zug sei wirklich gut gewesen, nur wenige hätten sich daneben benommen. Der Rosenmontag sei noch nicht vorbei, der Rosenmontagszug sei aber schon einmal ein "schöner Erfolg" gewesen.

Die Kölner Polizei hat noch keine Montags-Bilanz veröffentlicht. Die Anzahl der aufgenommenen Strafanzeigen an den bisherigen Karnevalstagen liegt leicht über dem Niveau des Vorjahres. Am Freitagabend wurde ein toter Karnevalist (27) in einem Keller entdeckt, der vermutlich durch einen Treppensturz gestorben ist.

Titelfoto: DPA

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