Hasenpest ausgebrochen: Auch Menschen sind betroffen

Veterinäre haben bei einem toten Feldhasen die sogenannte Hasenpest festgestellt. (Symbolfoto)
Veterinäre haben bei einem toten Feldhasen die sogenannte Hasenpest festgestellt. (Symbolfoto)  © DPA

Aalen - Veterinäre haben bei einem toten Feldhasen im Ostalkreis die sogenannte Hasenpest festgestellt, auch Tularämie genannt. Für Hasen endet die Krankheit tödlich, aber auch Menschen sollten das Bakterium nicht unterschätzen.

Vorwiegend zeigt sich die Hasenpest beim Menschen an der Haut, seltener sind der Mund oder die Augen betroffen.

In der Nähe der Eintrittsstelle der Erreger schwellen die Lymphknoten deutlich an. Außerdem treten starke Fieberschübe auf. Die Krankheit kann auch Ausmaße annehmen, die dem Typhus ähneln.

Die Veterinäre haben bei dem toten Feldhasen, der im Aalener Stadtteil Wasseralfingen gefunden wurde, eindeutig die Hasenpest festgestellt. Der Erreger kann zum Beispiel durch die Berührung infizierter Nagetiere oder Zecken auf den Menschen übertragen werden.

Auch Haustiere sind durch das Bakterium gefährdet, weswegen Vorsicht geboten ist. Das Landratsamt warnt davor, verendete Feldhasen oder Feldhasen, die nicht sofort die Flucht ergreifen, zu nahe zu kommen oder diese zu berühren.

Auch der Kontakt von Hunden mit verendeten oder auffälligen Hasen sollte unbedingt vermieden werden.

Titelfoto: DPA


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