So viel muss der Steuerzahler für den neuen Mega-Bundestag blechen

Mehr Abgeordnete bedeutet Mehrkosten, die vom Steuerzahler getragen werden müssen.
Mehr Abgeordnete bedeutet Mehrkosten, die vom Steuerzahler getragen werden müssen.  © DPA

Berlin - Diäten, Übergangsgeld, Bahncard und zusätzliches Büromaterial - die sechs Parteien mit mehr als 700 Abgeordneten sprengen den Bundestag. Der Steuerzahler wird dafür zur Kasse gebeten

Die Bundestagswahl ist passé, die AfD ist dabei und der Ärger bleibt. Wie am Dienstag die BILD berichtet, kosten allein die zusätzlichen 79 Abgeordneten den Steuerzahlern im Jahr gut 50 Millionen Euro.

Gegenüber der Grundzahl von 598 Abgeordneten seien es sogar 75 Millionen Euro pro Jahr mehr, berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf den Bund der Steuerzahler. Allerdings war durch Überhang- und Ausgleichsmandate auch der 2013 gewählte bisherige Bundestag schon größer und hatte 631 Abgeordnete.

Bereits jetzt zahlt der Bundestag Diäten in Höhe von 102 Millionen Euro, die pro Abgeordneten bei 9542 Euro pro Monat liegen und steuerfreie Kostenpauschale von 4318 Euro pro Monat. Durch die 79 zusätzlichen Abgeordneten kämen 13 Millionen Euro hinzu.

Dem Bericht zufolge dürften Mehrkosten für die zusätzlichen Mitarbeiterpauschalen der neue Abgeordneten in Höhe von 20 Millionen Euro anfallen. Damit würde sich eine Summe von 20.870 Euro im Monat pro Abgeordneten ergeben.

Damit summiert sich der Betrag für die gesamte vierjährige Wahlperiode bis 2021 auf mehr als 200 Millionen Euro.

Eine weitere Million dürfte bei der Sachkostenpauschale hinzukommen. 12.000 Euro pro Jahr dürfen Abgeordnete für Büromaterial, Laptop, Tablet und Handy ausgeben.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0