Mitgefühl aus Berlin: Schweigeminute für Hanau-Opfer im Abgeordnetenhaus

Berlin – Bei der Debatte um den Coronavirus, die im Abgeordnetenhaus stattfand, wurde zunächst eine Schweigeminute für die Opfer des Attentats in Hanau abgehalten.

Im Abgeordnetenhaus wurde eine Schweigeminute eingelegt.
Im Abgeordnetenhaus wurde eine Schweigeminute eingelegt.  © dpa/Gregor Fischer

Bevor über den Erreger gesprochen und analysiert wurde, wie man in der Hauptstadt darauf vorbereitet ist, um eine Ausbreitung vor Ort zu verhindern, thematisierten die Politiker aus gegebenem Anlass erst einmal den schrecklichen Vorfall in der hessischen Stadt.

Um ein Zeichen des Mitgefühls und der Trauer zu setzen, standen die Parlamentarier während der 54. Plenarsitzung von ihren Sitzen auf und schwiegen eine Weile lang.

Doch es wurde nicht nur geschwiegen. Man äußerte sich auch zu der Gräueltat, die sich in zwei Shisha-Bars ereignete.

"Wir sind erschüttert über das Geschehen", sagte Ralf Wieland, Parlamentspräsident, betroffen am Anfang der Sitzung am Donnerstag.

"Verbrechen dieser Art sind und bleiben sinnlos", fügte er hinzu. Seine und die die Gedanken der restlichen Anwesenden seien bei den Opfern, hieß es weiter.

Parlamentspräsident Wieland (rechts) äußerte sein Mitgefühl.
Parlamentspräsident Wieland (rechts) äußerte sein Mitgefühl.  © dpa/Gregor Fischer

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