Krebserregend! Wohnhaus-Abriss muss sofort gestoppt werden

Niddatal/Friedberg - Die Polizei hat in der Wetterau den Abriss eines mit Asbestplatten gedeckten Wohnhauses gestoppt.

Der Abriss des Wohnhauses musste umgehend gestoppt werden.
Der Abriss des Wohnhauses musste umgehend gestoppt werden.  © Polizei

Die Bauarbeiter hatten sich nicht an die beim Umgang mit dem krebserregenden Material vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen gehalten.

Gegen den Hauseigentümer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdacht auf Boden- und Luftverunreinigung sowie auf unerlaubten Umgang mit Abfällen im besonders schweren Fall eingeleitet, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Diese Straftaten könnten mit einer Geldstrafe und bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. Die Arbeiter des Bauunternehmens hatten am Montag das Haus in Niddatal ohne Schutzkleidung abreißen wollen.

Dabei zerschlugen sie die Platten, deren Brocken rund um das Anwesen gefunden wurden. Die Ermittler hatten einen Tipp erhalten und daraufhin die Baustelle inspiziert.

"Wirtschaftliche Interessen auf der einen Seite und Unwissenheit auf der anderen Seite führen immer wieder zuErmittlungen rund um das Thema Asbest", hieß es von der Polizei.

Es sei daher immer angeraten, in solchen Fällen Experten hinzuzuziehen.

Spezialkräfte untersuchten die Baustelle.
Spezialkräfte untersuchten die Baustelle.  © Polizei

Titelfoto: Polizei

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