Überraschende Absage an 96: Warum entschied sich Pascal Köpke für Hertha BSC?

Hannover/Berlin/Aue - Die Nachricht kam am Donnerstag überraschend: Aue-Knipser Pascal Köpke (22) wechselt zu Hertha BSC, obwohl mit Hannover 96 bereits Gehalt und Vertragslaufzeit ausgehandelt waren. Doch woher kam der plötzliche Sinneswandel?

Ein Wechsel nach Hannover schien in trockenen Tüchern, doch nun kommt alles anders.
Ein Wechsel nach Hannover schien in trockenen Tüchern, doch nun kommt alles anders.  © DPA

Hannover 96 traf es völlig unvorbereitet: "Er hatte uns fest zugesagt und auch schon mehrmals mit Trainer André Breitenreiter gesprochen", sagte 96-Manager Horst Heldt (48) dem kicker.

Doch nun könnte der Schuldige im Transfer-Wirrwarr um den Stürmer feststehen. Offenbar hatte Pascals Papa Andreas Köpke (56) seine Finger im Spiel, wie die BILD berichtet.

So wettert 96-Boss Martin Kind (74) gegen den Bundestorwarttrainer von Jogi Löw. "Pascals Vater hat ihn immer betreut" und obwohl die 96-Zusage da war, soll sich Köpke senior weiter eingemischt haben. Der 56-Jährige soll Hannover 96 am Ende des Tages auch die Absage seines Sohnes überbracht haben.

"Vom Niveau und vom Stil her muss man es kritisieren", so Kind weiter. "Aber die Liebe zu Hertha scheint jetzt doch größer zu sein." Andreas Köpke spielte zwei Jahre für die "Alte Dame" (1984 bis 1986), daher der bewusste Wechsel in die Hauptstadt?

Bei 96 ist man durch mit dem doppelten Köpke-Disaster. Nun folgt Pascal, ähnlich wie Palko Dardai (19, Sohn von Hertha-Trainer Pal Dardai) oder Jonathan Klinsmann (21, dessen Vater Jürgen Klinsmann Hertha-Mitglied ist), den Spuren seines Vaters.


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