Abschiebung türkischer Journalistin durch Berliner Senat gestoppt

Angaben zur Person machte der Senat nicht. (Bildmontage)
Angaben zur Person machte der Senat nicht. (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

Berlin - Einer türkischen Journalistin drohte in der Heimat eine Haftstrafe. Doch Staatssekretär Torsten Akmann (52, SPD) hielt schützend seine Hand über die Frau und verhinderte somit eine Abschiebung.

Nach BILD-Informationen sollte die Journalistin bereits am 27. Oktober mit anderen abgelehnten Asylbewerbern abgeschoben werden.

"In ihrer Angelegenheit lief beim Verwaltungsgericht ein Rechtsschutzverfahren, dass eigentlich bis zum Nachmittag des 26. Oktober entschieden werden sollte", so der Sprecher der Senatsinnenverwaltung, Martin Pallgen, zur BILD. Eine Entscheidung des Gerichts gab es bis in die Abendstunden nicht.

Somit entschloss sich Akmann, "die unmittelbar bevorstehende Abschiebung bis zur endgültigen Klärung des Sachverhaltes auszusetzen", so der Sprecher weiter.

Polizeivizepräsidentin Margarete Koppers bekam noch in der Nacht einen Anruf des Staatssekretärs und kurz darauf stand die Journalistin nicht mehr auf der Abschiebe-Flugliste.

Der Ausgang des Verfahrens ist noch offen, so Pallgen.

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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