Abschussquote für Wölfe! Dieser Mann will handeln

Unmissverständlich machte Schmidt klar, dass die Zeit drängt und der Wolf sich weiter ausbreitet. (Bildmontage).
Unmissverständlich machte Schmidt klar, dass die Zeit drängt und der Wolf sich weiter ausbreitet. (Bildmontage).  © DPA (Bildmontage)

Berlin - Deutschland und seine Tier-Problematik. Einst versetzte ein einzelner Bär den Freistaat Bayern in Aufruhr, bis er schließlich abgeschossen wurde, und nun gibt es auch in Bundesregierungskreisen die energische Forderung nach einer Abschussquote, wie die BILD berichtet.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (59, CSU) sieht Deutschland an einem Punkt, "wo wir im Rahmen der Bestandskontrolle über eine begrenzte Abschussfreigabe für Wölfe reden müssen". Er verweist dabei auf andere Länder, die bereits eine Quote für Wölfe eingeführt haben. "So etwas brauchen wir in Deutschland auch", ergänzt der 59-jährige Politiker.

Schmidt betont, dass es nicht um die Bekämpfung jeden einzelnen Wolfes geht, sondern um den Schutz der Bürger. "Wir können nicht darauf warten, bis der Wolf zur Gefahr für uns Menschen wird. Wir müssen jetzt handeln", sagte Schmidt, der den Wolf trotz möglicher Bedrohung als Teil unseres Öko-Systems sieht.

Die Forderung richtet sich an die Regulierung der Wölfe. Ein entsprechendes Wolfsmanagement soll den Bestand auf ein Level halten, so dass der Wolf eine Zukunft in Deutschland besitzt.

Brandenburg ist schon einen Schritt weiter und legte ein bereits eine Verordnung für den Umgang mit "Problemwölfen" vor, wie TAG24 berichtete. Zudem nahmen zwei Wolfsbeauftragte die Arbeit auf.

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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