Tragisch! Pilot stirbt nach Flugzeugabsturz

Karlstadt - Am Flugplatz am Saupurzel (Landkreis Main-Spessart) kam es am Montag zum Absturz eines bemannten Leicht-Fliegers. Dabei kam der Pilot ums Leben.

Nach dem Aufprall der Maschine, fing diese umgehend Feuer. Der Pilot konnte sich nicht mehr retten.
Nach dem Aufprall der Maschine, fing diese umgehend Feuer. Der Pilot konnte sich nicht mehr retten.  © News5

Den tragischen Zwischenfall mit Todesfolge bestätigte die Polizei am Montagnachmittag, wie die Main-Post berichtete. Jedoch konnte noch keine Aussage über die Ursache des Absturzes des motorisierten Ultraleichtflugzeugs gemacht werden.

Die Maschine ging in Folge des Aufpralls umgehend in Flammen auf. Abgestürzt war das Flugzeug auf einem Feld nur wenige Meter neben dem Gelände des Luftsportclubs Karlstadt. Nun laufen die Ermittlungen zum Grund des Absturzes.

Update 18.32 Uhr: Laut Informationen der Main-Post hat ein Augenzeuge den Moment vor dem Absturz hautnah miterlebt. Für ihn wirkte es so, "als würde es (Anmerkung der Redaktion: Das Flugzeug) senkrecht nach oben oder nach unten fliegen." Kurz darauf fing der Flieger Feuer.

Umgehend begab sich der Beobachter des Unglücks zum nahegelegenen Vereinsheim und alarmierte die Rettungskräfte. Auch der verzweifelte Löschversuch eines Vereinsmitgliedes mit einem Feuerlöscher half nichts.

Der ortsfremde Pilot habe die Maschine laut Aussagen der Polizei in Karlstadt gekauft und wollte diese lediglich überführen. In einer anderen Maschine befand sich ein Bekannter des Toten, der ihn zum Aufenthaltsort seines neuen Flugzeugs begleitet hatte. Das verunglückte Flugzeug soll laut Informationen der Main-Post ein CT-Modell des deutschen Herstellers Flight Design sein.

Die Ermittlungen der Absturz-Ursache dauern indessen weiterhin an. Auch Beamte des Luftfahrtbundesamtes befinden sich mittlerweile an der Unfallstelle.

Die Beamten der Polizei rückten mit Einsatzfahrzeugen und einem Hubschrauber an.
Die Beamten der Polizei rückten mit Einsatzfahrzeugen und einem Hubschrauber an.  © News5

Titelfoto: News5