Zwei Tote nach Absturz von Kleinflugzeug: Rettungssystem löste erst nach Aufprall aus

Alkersleben - Auch ein Untersuchungsbericht kann die Ursache für den Unfall eines Ultraleichtflugzeugs mit zwei Toten bei Alkersleben (Ilm-Kreis) nicht aufklären.

Die Feuerwehr musste das Flugzeug löschen.
Die Feuerwehr musste das Flugzeug löschen.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hatte das Unglück vom 26. September 2018 untersucht.

In dem im Anschluss veröffentlichten Abschlussbericht ist zu lesen, dass der 69 Jahre alte Pilot kurz nach dem Start über Funk meldete, Probleme zu haben und zum Flugplatz Arnstadt-Alkersleben zurückkehren zu wollen.

Das motorisierte Flugzeug, in dem auch ein 69-jähriger Freund des Piloten saß, landete jedoch nicht, sondern stürzte auf einen Acker nahe dem Flugplatz. Nach dem Aufprall sei ein Brand entstanden.

Ein Rettungssystem mit Fallschirm sei nicht während des Flugs, sondern laut einem Ersthelfer vermutlich durch das Feuer ausgelöst worden.

Dem Bericht zufolge war das medizinische Tauglichkeitszeugnis des Piloten noch gültig, auch habe er über Flugerfahrung verfügt. Da keine Erkenntnisse für die allgemeine Luftfahrt zu erwarten waren, habe keine nähere Untersuchung zu einer konkreten Unfallursache stattgefunden, erklärte ein Sprecher der BFU am Donnerstag.

Das Flugzeug brannte komplett aus, nachdem es abgestürzt war.
Das Flugzeug brannte komplett aus, nachdem es abgestürzt war.  © Marcus Scheidel

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