Absturzursache geklärt? Neue Erkenntnisse über Geisterflug MH370

Kuala Lumpur - Vor mittlerweile sechs Jahren verschwand eine Boeing auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking spurlos. Von den 239 Passagieren gibt es bis heute kein Lebenszeichen. Doch jetzt könnte eine Fernsehdokumentation die Suche erneut ins Rollen bringen.

Eine Frau schreibt während einer Gedenkveranstaltung zum Flug MH370 eine Nachricht auf ein Banner.
Eine Frau schreibt während einer Gedenkveranstaltung zum Flug MH370 eine Nachricht auf ein Banner.  ©  Fazry Ismail/EPA/dpa

Bis auf ein paar Wrackteile wurde bis heute nichts gefunden: Der Flug MH370 lässt Experten rätseln und gilt als eines der größten Mysterien der Luftfahrtgeschichte.

Einzig sicher bisher ist, dass die Maschine um 0.40 Uhr startete und es in den ersten 39 Flugminuten keine Auffälligkeiten gab.

Der Flugzeugtyp gilt als einer der sichersten der Welt. Der letzte Funkspruch des Kapitäns lautete: "Gute Nacht, Malaysia Drei-Sieben-Null."

Später kam die Maschine nach Westen vom Kurs ab und verschwand vom Radar.

Bisher wird vermutet, dass die Maschine noch einige Stunden flog und dann irgendwo in den südlichen Indischen Ozean stürzte.

Dennoch beschäftigt besonders die Angehörigen der 239 Todesopfer die Frage nach dem Warum.

War es die Schuld des Piloten?

Mittlerweile reichen die Verschwörungstheorien von einer geheimen Landung der Maschine über einen wissentlichen Abschuss bis hin zu einer Entführung durch Außerirdische. Auch der Pilot der Boeing steht unter Verdacht.

Eigentlich galt er mit seinen 33 Jahren Berufserfahrung als zuverlässiger Kapitän. Doch jetzt spekuliert eine neue Fernsehdokumentation über den geplanten Suizid des Malaysiers als Absturzursache und erwähnt dafür "Beweise":

Der damalige australische Premierminister Tony Abbott will erfahren haben, dass die malaysische Regierung sehr früh und fast sicher von einem solchen Szenario ausging.

Da aber bisher weder die Blackbox noch der Stimmrekorder der Maschine geborgen werden konnte, kann ein Verschulden des Piloten nicht eindeutig nachgewiesen werden.

Seit 2018 ist die Suche nach dem Wrack offiziell vorbei. Der Abschlussbericht aus Malaysia kam zu keinem Ergebnis. Ob die Dokumentation die Suche erneut ins Rollen bringt, bleibt abzuwarten.

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