Pendler aufgepasst! Bahn testet "leuchtende Bahnsteigkante"

Nach erfolgreicher Testphase könnte das Leitsystem in Serie gehen. (Symbolbild)
Nach erfolgreicher Testphase könnte das Leitsystem in Serie gehen. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Berlin - Kleine, leuchtende Lämpchen in der Bahnsteigkante sollen ab 2018 das Leben von Pendler erheblich vereinfachen, wie die B.Z. berichtete.

Das Berliner Start-up SIUT, 2014 vom ehemaligen TU-Studenen Vincent Genz (31) und einen Kommilitonen gegründet, entwickelte den Leucht-Beton der beim Einsteigen in die Bahn besonders hilfreich sein könnte.

Blinkende Pfeile und Linien haben dabei viele Funktionen. So zeigen sie dem Fahrgast an, in welchem Bereich der Zug zum Halten kommt, wo genau die Türen sein werden und wo noch Platz ist, um sich hinzusetzen. Das klingt zu schön, um wahr zu sein.

Die Idee dazu kam dem 31-Jährigen und seinem Studienkollegen in der Vorlesung. "Wir haben beide Wirtschaftsingenieurwesen studiert", sagt Genz zur B.Z.. "Als es in einem Kurs um Baustoffe ging, kam uns die Idee Leuchtfasern in Beton einzubauen."

Nach einigen Entwicklungen und den Weg über das Gründer-Förderprogramm "DB mindbox", landeten die beiden schließlich bei dem "leuchtenden Bahnsteig".

Mittels Lampen in Beton wird das Licht über Leuchtfasern an die Oberfläche transportiert und strahlt dann in unterschiedlichen Farben. Damit können die Fahrgäste gezielt gelotst werden. So messen beispielsweise die Kameras, wie voll ein Waggon ist und geben die Information an die "leuchtende Bahnsteigkante" weiter.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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