ADAC erwartet "eines der schlimmsten Reisewochenenden"

München - Voll wird es am Wochenende wieder auf den deutschen Autobahnen: Mit Nordrhein-Westfalen startet das bevölkerungsreichste Bundesland in die Sommerferien - damit sind alle Länder außer Bayern und Baden-Württemberg in den mehrwöchigen Ferien.

Der ADAC prognostiziert das absolute Verkehrs-Chaos am Wochenende. (Symbolbild)
Der ADAC prognostiziert das absolute Verkehrs-Chaos am Wochenende. (Symbolbild)  © DPA

Der ADAC erwartet "eines der schlimmsten Reisewochenenden" für Autofahrer.

Mit viel Verkehr rechnet der Verkehrsclub vor allem auf den Fernstraßen in Richtung Nord- und Ostsee sowie auf den Weg in den Süden.

Auch auf den Autobahnen in Österreich, Kroatien, Frankreich, Italien und der Schweiz kann es zu Staus kommen. Bei der Fahrt zurück in die Heimat müssen sich Autofahrer an der Grenze nach Deutschland auf lange Wartezeiten bei den Einreisekontrollen einstellen.

Der ADAC rät, auf ruhigere Alternativrouten oder auf einen anderen Reisetag, beispielsweise Montag oder Dienstag auszuweichen.

Norden von Verkehrschaos bedroht

Der Verkehr staut sich rund um den Hamburger Elbtunnel.
Der Verkehr staut sich rund um den Hamburger Elbtunnel.  © DPA

Im Norden rund um Hamburg gehören die A1 und die Baustellen für die Lärmschutztunnel auf der A7 zu den neuralgischen Punkten.

Zudem erwartet der ADAC auf der A255 südlich der Elbbrücken und auf der A24 Richtung Berlin Beeinträchtigungen.

Aufatmen können Autofahrer hingegen auf der A1 zwischen Bremen und Lübeck. Die Bohrungen auf der Südelbbrücke werden aufgrund des zu erwartenden Reiseverkehrs über das Wochenende eingestellt, so dass alle Fahrstreifen genutzt werden können, wie die Verkehrsbehörde mitteilte. Erst am Montag soll der Baugrund für einen Brückenneubau weiter erkundet werden.

Nicht besser sieht es auf der A7 aus. Zwischen Hannover-Nord und Schwarmstedt wird der Belag erneuert, zwischen Walsrode und Bad Fallingbostel läuft der Ausbau auf sechs Spuren, ebenso zwischen Seesen und Nörten-Hardenberg.

Das sind die besonders belasteten Strecken laut ADAC

  • A 1 /A 3 / A 4 Kölner Ring
  • A 1 Bremen – Hamburg – Puttgarden
  • A 2 Oberhausen – Hannover – Berlin
  • A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg
  • A 4 Erfurt – Dresden – Görlitz
  • A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A 6 Metz/Saarbrücken – Kaiserslautern – Mannheim
  • A 7 Hamburg – Flensburg
  • A 7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A 9 Berlin – Nürnberg – München
  • A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A 93 Inntal-Dreieck – Kufstein
  • A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

Titelfoto: DPA

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