Radler-Demo mit "Schwimmnudeln" in Dresden: Sind die überhaupt erlaubt?

Dresden - Mit Schwimmnudeln am Rad demonstrierte der ADFC am Mittwoch für ausreichend breite Radwege auf der Winterbergstraße - und dafür, dass Autofahrer geltende Gesetze einhalten.

Mit den Schwimmnudeln machten die Radel-Demonstranten auf den Mindestabstand beim Überholen aufmerksam.
Mit den Schwimmnudeln machten die Radel-Demonstranten auf den Mindestabstand beim Überholen aufmerksam.  ©  Jürgen Ilchmann/ADFC

Radler dürfen nur überholt werden, wenn mindestens 1,5 Meter Abstand zwischen Auto und Fahrrad sind.

In etwa der Hälfte aller Fälle halten sich Autofahrer nicht daran.

"Vor allem, wenn ein zu schmaler Schutzstreifen suggeriert, man dürfe knapper überholen", so ADFC-Vorstand Gesa Dickert (39).

Daher die Schwimmnudel-Demo. Laut ADFC können an der Winterbergstraße breitere Radfahrstreifen angelegt werden, wenn eine der beiden Parkreihen wegfiele.

Die 1,5 Meter breiten "Nudeln" zwangen Autos zudem, den Sicherheitsabstand einzuhalten.

"Dennoch gab es Berührungen, obwohl Polizei während der Demo vor Ort war."

Der Einsatz einer Schwimmnudel im regulären Straßenverkehr ist laut Polizei übrigens nicht erlaubt, der ADFC spricht von einer "Grauzone".

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