Disziplin und Herzblut: So will Eintracht-Coach Hütter Leipzigs Bullen zähmen

Frankfurt am Main - Am Samstagnachmittag (25. Januar/15.30 Uhr) empfängt Eintracht Frankfurt im ersten Heimspiel der Rückrunde den aktuellen Tabellenführer RB Leipzig. Doch während die Tabelle vor dem 19. Bundesliga-Spieltag scheinbar eine klare Sprache spricht, malen sich SGE-Coach Adi Hütter (49) und seine Schützlinge durchaus Chancen gegen die Roten Bullen aus.

Eintracht Frankfurt-Coach Adi Hütter will auch gegen Tabellenführer Leipzig eine disziplinierte Leistung seines Teams sehen.
Eintracht Frankfurt-Coach Adi Hütter will auch gegen Tabellenführer Leipzig eine disziplinierte Leistung seines Teams sehen.  © dpa/Uwe Anspach

Dies machte der österreichische Fußballlehrer auch am Freitag gegenüber den Medienvertretern unmissverständlich klar.

Vor allem aufgrund der gezeigten Leistungen in der Vorwoche beim Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim (Endstand: 2:1/TAG24 berichtete), weiß Hütter, dass sein Team auch das nötige Selbstverständnis wiedererlangt hat.

"Wenn wir wieder eine solche taktische Disziplin zeigen und zugleich mutig unser Spiel spielen, ist für uns auch gegen Leipzig etwas drin", unterstrich der 49-Jährige in der Pressekonferenz vor dem Heimspiel in der Frankfurter Commerzbank-Arena.

Fest steht aber auch, dass die Leipziger mit überaus breiter Brust und einem kompletteren und weitaus stärkeren Kader in der Mainmetropole aufschlagen werden.

Dass sich auch in diesem Spiel die Frage nach dem finalen System stellt, war Hütter durchaus bewusst. Präsentierte sich seine Mannschaft gegen Hoffenheim mit der neu formierten Vierer-Abwehrkette sehr solide und kompakt, ist weiterhin offen, ob es gegen einen offensiv so starken Gegner eine zumindest kurzzeitige Rückkehr zum altbewährten 5-3-2-System geben wird.

Eines stellte Hütter aber vorweg schon klar: "Leipzig ist vor allem nach Ballgewinn extrem gefährlich. Das wissen wir. Aber dennoch wollen wir auch nach vorne spielen. Wir spielen zuhause - da werden wir immer unsere Chancen bekommen".

Und die Statistik gibt ihm Recht. Denn noch nie verlor die Eintracht bislang zu Hause gegen Leipzig. Auch wenn Top-Torjäger Timo Werner und Co. alles versuchen werden, dies zu ändern, kann die SGE durchaus ein Stolperstein für den aktuellen Klassenprimus werden.

Personell gab es schließlich noch eine positive Meldung: Denn Daichi Kamada könnte rechtzeitig zum Leipzig-Spiel wieder einsatzbereit sein und zumindest eine zusätzliche Option von der Ersatzbank weg darstellen.

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