Adler über Super-Männel: Bester Torhüter der Liga

Martin Männel ist ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaft.
Martin Männel ist ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaft.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - „Ich kann mich nur wiederholen: Wir haben den besten Torhüter der Liga. Was Martin Woche für Woche hält, ist einfach nur grandios“, lobt Aues Stürmer Nicky Adler seinen Kapitän Martin Männel.

Der stand beim 0:0 in Osnabrück bei zwei Szenen im Mittelpunkt. Kurz vor der Pause hielt er einen verdeckten Schuss von Michel Hohnstedt aus zwölf Metern mit einem Blitzreflex.

Das Leder war schwer zu sehen, weil er durch etliche Beine durchging. Diesen Ball halten auch in höheren Ligen nicht alle.

Im zweiten Durchgang stand Marcos Alvarez frei vor ihm. „In dieser Szene ging es darum, solange wie möglich stehen zu bleiben und keine Reaktion zu zeigen.

Martin Männel entschärft in der 56. Minute mit einer Riesenparade den Schuss des Osnabrückers Marcos Alvarez.
Martin Männel entschärft in der 56. Minute mit einer Riesenparade den Schuss des Osnabrückers Marcos Alvarez.

Alvarez wollte mir den Ball über den Kopf ziehen, hat aber diesen getroffen“, sagt der Keeper zu der entscheidenden Szene.

„Da war sicher auch Glück dabei, so schnell konnte ich meinen Kopf nicht wegziehen“, nahm er sich dabei nicht so wichtig.

Sportdirektor Steffen Ziffert: „Das ist die absolute Stärke von Martin. Er bleibt da halt stehen und wartet ab. Wie er die beiden Bälle entschärft hat, Respekt.“

Männels Paraden retteten in einem Klasse-Spiel den einen Zähler für die Auer - zuletzt hatten sie in Osnabrück fünfmal in Folge teils heftige Packungen bekommen.

„Das 0:0 tut für den Kopf gut, auch im Bezug auf den Pokal am Dienstag gegen Heidenheim. Vor den letzten beiden Spielen gegen Fürth und Frankfurt haben wir verloren. Wie gehen mit großen Selbstvertrauen in die Partie“, so Männel.

Und Heidenheim? Da war doch noch irgendwas! „Richtig, da war was“, grinst der Keeper. Am Pfingstsonntag stieg Aue beim 2:2 dort ab.

Der vorerst letzte Torschütze in der Zweitliga-Geschichte des FCE heißt Martin Männel. Er traf dort mit einem Kopfball.

Dieses Mal sollen ihm seine Feldspieler die Arbeit vor dem gegenerischen Kasten abnehmen. Er wird hinten genug zu tun bekommen. Aber zur Not wissen seine Mitspieler: Er kann es mit dem Kopf - hinten und vorn.

Fotos: Picture Point/S. Sonntag


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