Berlins frechste Äffchen sind endlich wieder Zuhause

Berlin - Sie wollten wohl Berlin erkunden, sehr weit kamen sie dann aber doch nicht: Die ausgebüxten Kapuzineräffchen Obi und Phillipa sind zurück im Affenhaus des Tierparks Berlin.

Der Affe hängt in Berlin-Friedrichsfelde an einer nahe gelegenen Hochschule ab.
Der Affe hängt in Berlin-Friedrichsfelde an einer nahe gelegenen Hochschule ab.

Die Affen, bei denen es sich um Mutter und Tochter handelt, entkamen letzten Donnerstag aus ihrer frisch umgebauten Außenanlage.

Dazu hatte ein schmaler Zwischenraum zwischen der neuen Felsenanlage und dem Zaun ausgereicht, hieß es.

Rund 40 Tierpark-Mitarbeiter hatten danach auf dem 160 Hektar großen Gelände mit über 13.000 Bäumen nach den Äffchen gesucht. Gar nicht so einfach, denn die beiden sind nur etwa kaninchengroß, sehr flink und aktiv.

Die 6 Jahre alte Philippa konnte schon am Samstagmittag in der Nähe des Affenhauses gefangen werden. Mama Obi (17) wurde mehrmals in der Nachbarschaft des Tierparks gesichtet, verschwand aber immer wieder plötzlich. Am Montagvormittag soll es den Pfleger und Ärzten der beiden Äffchen allerdings am S-Bahnhof Biesdorf gelungen sein, auch die zweite Affen-Dame einzufangen.

Gelbbrustkapuziner sind eigentlich in Brasilien beheimatet. "Beide Affen waren zunächst natürlich etwas erschöpft", hieß es vom Tierpark. Die Temperaturen hätten ihnen wahrscheinlich nichts ausgemacht, allerdings gäbe es für die beiden in dieser Jahreszeit in der freien Wildbahn kaum etwas zu essen.

Jetzt haben die beiden vorsorglich erstmal ein Antibiotikum und eine kräftige Mahlzeit erhalten. Zusätzlich will der Tierpark das Außengehege nun absolut ausbruchssicher gestalten.

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