Ärger geht weiter: Keine Lösung für Weinböhlas Brückenproblem

Immer wieder bleiben Laster hier unter der Eisenbahnüberführung stecken.
Immer wieder bleiben Laster hier unter der Eisenbahnüberführung stecken.  © Thomas Türpe

Dresden - In regelmäßigen Abständen bleiben Busse und Laster unter der Eisenbahnüberführung Weinböhlas Meißner Straße stecken. Für Autofahrer bedeutet das Umleitungen, für Bahnfahrer Verspätungen.

Es sorgt immer wieder für Ärger und Kosten. Nun prüft der Landkreis, ob sich die Stelle entschärfen lässt.

Im Ordnungsamt von Weinböhla ist man sauer: „Alle zwei Jahre bleibt in der Meißner Straße ein Laster oder ein Bus stecken“, so eine Mitarbeiterin. „Dabei ist die Ausschilderung doch ausreichend! Das Schild steht auch weit genug von der Brücke weg, dass man noch abbremsen kann.“

In der Gemeinde wird überlegt, ob eine Höhenkontrolle sinnvoll wäre, eine Art kleine Brücke an der Stäbe baumeln, die den zu hohen Fahrzeugen deutlich machen, dass es hier nicht weitergeht. Doch da es sich um eine Kreisstraße handelt, liegt die Entscheidung nicht bei der Gemeinde, sondern beim Landkreis.

Auch hier ist das Problem mittlerweile bekannt: „Gegenwärtig prüft unser Straßenverkehrsamt, ob die Beschilderung gut sichtbar angebracht ist“, so Sprecherin Kerstin Thöns (62). Ob eine Höhenkontrolle eingerichtet wird, steht aber noch in den Sternen: Die Bahn plant eine Sanierung der Überführung.

Landkreis und Konzern müssten sich da erstmal einigen, auch wer die Kosten trägt. Das kann noch einige Zeit dauern.

Titelfoto: Thomas Türpe


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