Ärger um linkes Internetportal: Schwerer Polizeieinsatz erwartet

Leipzig - Für den kommenden Samstag erwartet die Leipziger Polizei einen schwierigen Polizeieinsatz. Demonstranten wollen gegen die Abschaltung des linken Internet-Portals "Indymedia" protestieren.

Vor dem Bundesverwaltungsgericht soll die Demo stattfinden.
Vor dem Bundesverwaltungsgericht soll die Demo stattfinden.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) erwartet einen schwierigen Polizeieinsatz in Leipzig am kommenden Samstag. Das geht aus einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" vom Montag hervor.

Für Samstag ist vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eine Demonstration gegen das Verbot des linken Internet-Portals linksunten.indymedia.org geplant.

Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt am 29. Januar über den Fall.

"Das, was wir in der Silvesternacht in Connewitz erlebt haben, soll dort seine Fortsetzung finden", so Wöller.

Die Polizei bereite sich darauf vor, dass Linksradikale aus anderen Bundesländern zu der Demonstration anreisen.

Die Einschränkungen für Leipziger Bürger wolle man an diesem Tag möglichst gering halten.

Zeitgleich zur Demo hat der ehemalige AfD-Mann André Poggenburg einen Info- und Proteststand vor dem linken Stadtteilzentrum "linXXnet" angekündigt. "Wir treffen uns also 17 Uhr in unmittelbarer Nähe zur Brandstraße 15 zum friedlichen aber deutlichen Protest gegen die militante Linke", so Poggenburg.

Will wieder in Connewitz auftreten: André Poggenburg.
Will wieder in Connewitz auftreten: André Poggenburg.  © Ralph Koehler/Propicture

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